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GUERILLA-AKTION: Piss-Allee sorgt für Furore

ie am Güdismontag eröffnete Piss-Allee auf der Reussbrücke hat offensichtlich auch die Stadtbehörden umgetrieben.
Zunftmeister Giulio Capasso eröffnet die Pissallee. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Zunftmeister Giulio Capasso eröffnet die Pissallee. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

bem. Die am Güdismontag eröffnete Piss-Allee auf der Reussbrücke hat offensichtlich auch die Stadtbehörden umgetrieben. Dies beweist das Bild, das wir am Dienstag in unserer Zeitung hatten. Darauf zu sehen sind nämlich nicht nur die zehn Toi-Toi-WCs, sondern auch drei Männer der Stadtverwaltung. Dabei handelt es sich um Mario Lütolf, Leiter der Dienstabteilung Stadtraum und Veranstaltungen, Christoph Nagel, Bereichsleiter Projekte und Services, und Erich Felber, Projektleiter Veranstaltungen.

Wie Lütolf am Dienstag auf Anfrage erklärte, sei man am Güdismontag morgens um 5.30 Uhr zufällig auf die Piss-Allee gestossen – im Rahmen eines frühmorgend­lichen Fasnachtsrundganges durch die Stadt. «Die Überraschung ist der Wey-Zunft voll gelungen.»

Auch wenn die Zunft für ihre Piss-Allee keine Bewilligung eingeholt habe, sehe die Stadt von Sanktionen ab. Denn: «Wir betrachten die Aktion als einen gelungenen Seitenhieb an die Stadtpolitik.»

Stadt will das Bild

Wie begeistert Lütolf tatsächlich ist, zeigt sich darin, dass er das Bild unbedingt haben will. In einem Mail an den Fotografen Bruno Gisi von der Maskenliebhaber-Gesellschaft schreibt er nämlich: «Erlauben Sie deshalb die Anfrage, ob wir eine Kopie davon in elektronischer Form für unsere Files haben dürften? Dies nicht zuletzt, weil das Bild eine originelle ‹Knallfrosch›-Aktion ist.» Die Anfrage Lütolfs ist vom Fotografen postwendend beantwortet worden – natürlich positiv.

Benutzt haben die drei Stadtmänner die Toi-Tois allerdings nicht. Denn, so Lütolf: «5.30 Uhr war vor dem ersten Holdrio. Da verspürten wir noch keinen Harndrang.»

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