«GUERILLA-KUNST»: In der Stadt hängen lauter illegale Schilder

Ein «Kunst-Guerillero» verunsichert mit illegalen Signalschildern die Stadt. Jetzt ermittelt die Polizei.

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Ein Passant läuft an einem der Schilder an der Mythenstrasse vorbei. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Ein Passant läuft an einem der Schilder an der Mythenstrasse vorbei. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Viele Passanten wunderten sich in den letzten Tagen: An verschiedenen Orten in der Stadt Luzern hingen ungewöhnliche Signale. «Achtung Dieses Schild bitte nicht lesen», «You are beautiful» oder «Dieses Schild macht keinen Sinn» stand unter anderem auf einigen der rund 35 Blech-Tafeln. Befestigt wurden sie mit Kabelbindern an Brückengeländern, Verkehrsschildermasten oder Ampeln.

Auf der Rückseite der Schilder stand jeweils der Name «Papa Schlumpf».Wie die Gratiszeitung «20Minuten» meldete, handelt es sich um eine «Kunst-Guerilla-Aktion» eines 21-Jährigen. «Mit der Aktion will ich die Menschen zum Schmunzeln bringen», sagte er gegenüber «20Minuten». Die Aktion habe keinen politischen Hintergrund. «Wir wissen von den Schildern seit Mittwochnachmittag», sagt Richard Huwiler, Mediensprecher der Stadtpolizei, unserer Zeitung. «Bis jetzt haben wir zwischen 25 bis 30 Schilder entfernt.» Die ganze Aktion sei illegal.

Andreas Bättig

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.