«Gütsch»-Innenausbau startet im Februar

Nichts geht bei der Sanierung des Château Gütsch. Zumindest nichts für die Öffentlichkeit sichtbares. In einer Medienmitteilung legt nun die Château Gütsch Immobilien AG ihre Sicht der Dinge dar.

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Das Château Gütsch in Luzern. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Das Château Gütsch in Luzern. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Am Freitag traf sich die Château Gütsch Immobilien AG (CGI) gemeinsam mit dem am Projekt Gütsch befassten Fachplanungsteam mit Vertretern der Baudirektion Luzern, um einen Überblick über den Stand der Projektausführung zu geben und die nächsten Schritte des Projektes darzulegen. In einer Medienmitteilung informiert die Château Gütsch Immobilien AG nun über den Stand der Dinge.

- In Bezug auf die Güschbahn, die durch eine Schrägliftanlage ersetzt werden soll: «Leider haben die spezifische Situation des Talstationgrundstücks, welches sich teilweise unter der bestehenden Eisen-bahnbrücke befindet, und die hierfür notwendigen Sicherheitsvorkehrungen den Abbruch verzögert. Zudem stellte sich heraus, dass die bewilligte Talstation den Erfordernissen der Bahnlinie angepasst werden muss.» Und weiter: «Aufgrund der eingetretenen Verzögerung kann die neue Gütschbahn allerdings nicht wie ursprünglich geplant im Mai 2013 in Betrieb gehen. Die CGI möchte versichern, dass die Arbeiten hierzu, wenn auch für die Öffentlichkeit nicht sichtbar, auf Hochtouren laufen und auf eine schnellstmögliche Wiedereröffnung der Gütschbahn abzielen.» Einen überarbeiteten Zeitplans will die CGI innert der von der Stadt Luzern kommunizierten Frist vom 1. März 2013 präsentieren.

- In Bezug auf die Sanierung des Château Gütsch:«Nach entsprechender Planung der notwendigen Massnahmen in Zusammenarbeit mit einem international renommierten Innendesigner sowie den zuständigen städtischen und kantonalen Behörden erfolgten bis Anfang Dezember 2012 die erforderlichen Abbruch- und Rückbauarbeiten; mit dem Innenausbau soll nunmehr in der zweiten Monatshälfte des Februars 2013 begonnen werden. Auch wird derzeit geprüft, ob eine Zwischennutzung des bestehenden Restaurants im Château bereits während des laufenden Sanierungsprojektes möglich ist. Der Zeitpunkt der Wiederaufnahme des Hotelbetriebes als Ganzes hängt unter anderem auch vom zukünftigen Betreiber und der Inbetriebnahme der Gütschbahn ab; es wäre daher derzeit verfrüht, verbindliche Aussagen hierzu zu machen.» Auch über den Zeitplan der Wiedereröffnung von Hotel und Restaurant will die CGI noch informieren, und zwar «schnellstmöglich».

- In Bezug auf den zukünftigen Betreiber von Hotel und Restaurant:  «Die CGI prüft derzeit im Auftrag des Investors Lebedev alle möglichen Optionen. Der Familie Lebedev ist es hierbei im Bewusstsein um die historische Bedeutung des Château Gütsch für die Stadt Luzern und deren Bevölkerung ein besonderes Anliegen, den langfristigen Betrieb des Château Gütsch sicherzustellen.» 

pd/zim