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«Gütsch»: Stadt kann Ultimatum stellen

Die «Gütsch»-Baustelle steht still. Die Stadt könnte den Bauherren deshalb eine Frist zur Fortführung der Bauarbeiten setzen. Im Januar wollen die Zuständigen darüber entscheiden.
Das Château Gütsch in Luzern. (Archivbild Adrian Baer/Neue LZ)

Das Château Gütsch in Luzern. (Archivbild Adrian Baer/Neue LZ)

Seit Monaten kommen die Bauarbeiten beim Hotel Gütsch praktisch nicht voran. Dies, obwohl das Restaurant bereits Ende November hätte eröffnet werden sollen. Nicht einmal die städtischen Behörden wissen, was auf dem Gütsch läuft. Es sei fast unmöglich, an den Besitzer Alexander Lebedev heranzukommen, heisst es bei der Stadt. Dennoch wollen die Behörden nicht mehr lange tatenlos zuschauen. Im Januar soll entschieden werden, ob dem «Gütsch»-Besitzer eine Frist zur Fortführung der Bauarbeiten gesetzt werden soll.

Fristsetzung möglich

Markus Hofmann, Leiter Ressort Baugesuche der Stadt Luzern, erklärte bereits Ende Mai, dass die Stadt im Falle eines Bau-Unterbruchs die Möglichkeit hat zu reagieren. Zwar verbiete das Planungs- und Baugesetz eine Unterbrechung der Bauarbeiten nicht. Jedoch sei nach einem Unterbruch eine Frist zur Vollendung der Arbeiten zu setzen. «Nach Ablauf dieser Frist erlischt die Baubewilligung endgültig.» Konkret heisst das: Die Stadt könnte Alexander Lebedew ein Ultimatum setzen. Entweder der russische Eigentümer führt das Bauprojekt wie geplant fort, oder er verliert seine Bewilligung dafür.

Baurechtsexperte Beat Mühlebach hatte in der Vergangenheit mit Bauprojekten zu tun, bei denen aufgrund eines Bau-Unterbruchs eine entsprechende Frist gesetzt wurde. «Die Fristen sind verbindlich und können gesetzt werden, sobald die Bauarbeiten unterbrochen werden und eine baurechtliche Bestimmung verletzt wird», sagt Mühlebach. Das könnte etwa dann der Fall sein, wenn die betroffene Baustelle an besonders exponierter Lage steht und der nicht vollendete Bau das Orts- oder Landschaftsbild beeinträchtigt.

Daniel Schriber

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