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Guido Graf verlangt «lückenlose Aufklärung»

Mit Besorgnis hat Gesundheitsdirektor Guido Graf die Vorwürfe zur Kenntnis genommen, dass angeblich Daten von Spitalpatienten für den Wahlkampf missbraucht worden seien. Er verlangt vom Spital eine lückenlose Klärung.
Gesundheitsdirektor Guido Graf. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Gesundheitsdirektor Guido Graf. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Der Luzerner Gesundheitsdirektor Guido Graf hat mit Besorgnis auf den Vorwurf reagiert, dass Daten von Patienten aus dem Luzerner Kantonsspital für den persönlichen Wahlkampf von Adrian Schmassmann missbraucht worden seien. Graf verlangt «eine rasche und lückenlose Klärung der Vorwürfe».

Es gilt die Unschuldsvermutung

Laut einer Medienmitteilung des der Staatskanzlei Luzern soll nun eine Untersuchung klären, ob tatsächlich eine Verletzung des Datenschutzes vorliegt, oder ob die involvierten Stellen vom Vorwurf freigesprochen werden können. Graf begrüsse, dass auch das Spital alles daran setze, die Anschuldigungen zu klären. Derzeit gelte die Unschuldsvermutung. «Der Datenschutz im Luzerner Kantonsspital hat einen sehr hohen Stellenwert und muss gewährleistet sein», so Graf. Er begrüsst, dass auch der kantonale Datenschutzbeauftragte in diesem Fall Abklärungen trifft.

pd/zim

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