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GUNZWIL: Blasmusikfest mit neuem Rekord verbindet Jung und Alt

Noch nie spielten an einem Jugendmusikfest so viele Teilnehmer um die Wette. Die Vorträge überzeugten auch alteingesessene Musikanten.
Christian Hodel
Kantonales Jugendmusikfest: Die Wangerkids Grosswangen während ihres Auftritts. Fotografiert am 28. Mai 2016 in Beromünster (NeueLZ/Nadia Schärli) (Bild: Nadia Schärli (Neue LZ) (Neue Luzerner Zeitung))

Kantonales Jugendmusikfest: Die Wangerkids Grosswangen während ihres Auftritts. Fotografiert am 28. Mai 2016 in Beromünster (NeueLZ/Nadia Schärli) (Bild: Nadia Schärli (Neue LZ) (Neue Luzerner Zeitung))

Die Brassband Schwarzenberg während ihres Auftritts. (Bild: NeueLZ/Nadia Schärli)
Die Jugendmusik Baar verteilt sich im Aufwärmzelt und wartet im Trocknen auf ihren Auftritt. (Bild: NeueLZ/Nadia Schärli)
Die Brassband Schwarzenberg. (Bild: NeueLZ/Nadia Schärli)
Die Wangerkids Grosswangen. (Bild: NeueLZ/Nadia Schärli)
Die Brassband Schwarzenberg. (Bild: NeueLZ/Nadia Schärli)
Die Jugendmusik Baar verteilt sich im Aufwärmzelt und wartet im Trocknen auf ihren Auftritt. (Bild: NeueLZ/Nadia Schärli)
Die Wangerkids Grosswangen. (Bild: NeueLZ/Nadia Schärli)
Leo Stöckli (der älteste Musikant ) verteilt dem Verein Fortepiano Michelsamt die Bändeli für das Festgelände. (Bild: NeueLZ/Nadia Schärli)
Vom Instrumenten-Depot zum Auftritt: Verein Vorstufe Kreuzlingen. (Bild: NeueLZ/Nadia Schärli)
Die Jungmusik Sempach und RJbo verlassen erleichtert den Saal nach ihrem Auftritt. (Bild: NeueLZ/Nadia Schärli)
Vom Instrumenten-Depot zum Auftritt: Verein Vorstufe Kreuzlingen. (Bild: NeueLZ/Nadia Schärli)
Die Jungmusik Sempach und RJbo verlassen erleichtert den Saal nach ihrem Auftritt. (Bild: NeueLZ/Nadia Schärli)
Die Jungmusik Sempach und RJbo verlassen erleichtert den Saal nach ihrem Auftritt. (Bild: NeueLZ/Nadia Schärli)
13 Bilder

Kantonales Jugendmusikfest

Impressionen: Mehr Bilder finden Sie unter www.luzernerzeitung.ch/bilder

«Das macht Freude», sagt Leo Stocker (73) und blickt über das Festgelände. Tausende Zuschauer haben es gestern betreten – und über 1550 Jungmusikanten von 44 Formationen. Noch nie haben an einem Luzerner Kantonal-Jugendmusikfest so viele Teilnehmer um die Wette gespielt wie nun in Gunzwil. Das freut auch Veteran Stocker – der älteste aktive Musikant der Feldmusik Gunzwil. Sein Verein hat anlässlich des 125-Jahr-Jubiläums das Jugendmusikfest organisiert. «Es ist schön, zu sehen, dass auch die Jungen an der Blasmusik Freude haben», sagt er, der vor 58 Jahren der Feldmusik beitrat.

Unzählige Stunden Vorbereitung

Früher haben solche Feste für Jungmusikanten noch nicht stattgefunden, sagt Stocker. Zumal es nicht mal Musikschulen gab. Ältere Musikanten der Feldmusik haben ihm das Musizieren beigebracht. 1958 habe er in Triengen zum ersten Mal an einem Musiktag teilgenommen. Er könne sich noch gut erinnern, sagt Stocker. Ein anderer Musikant habe damals nach dem Vortrag die Trompete ins Gras gelegt. Als er diese «nach ein paar geselligen Runden» wieder holen wollte, sei sie «z Hudle und Fätze» gewesen. «Jemand ist wohl darübergetrampelt», sagt Stocker und lacht.

Solche Erlebnisse, die sich tief ins Gedächtnis einbrennen, wünscht Stocker auch den jungen Musikanten. Es sei in der heutigen schnelllebigen Zeit nicht selbstverständlich, dass so viele Kinder und Jugendliche ein Blasinstrument lernen und einem Verein beitreten. Schliesslich sei dies immer auch mit Aufwand und Üben verbunden. Jede Woche an der Probe und unzählige Stunden zu Hause hat sich etwa Aron Herzog (9) aus Beromünster für das Jugendmusikfest vorbereitet. Mit 18 anderen Musikschülern spielte er mit dem Ensemble Fortepiano Michelsamt auf. «Das Musizieren macht einfach Spass», sagt er. Er sei schon das zweite Mal an einem Jugendmusikfest aktiv mit dabei.

Ein paar Feste mehr auf dem Buckel hat Leo Stocker. Noch heute übe er täglich auf dem Es-Horn – manchmal bis zu einer Stunde. Den Jungen musikalisch überlegen sei er aber nicht. «Die sind heute exzellent ausgebildet.» Dies bewiesen die Jungmusikanten gestern auf eindrückliche Art und Weise. 32 Jungmusiken und 12 Bläserensembles haben sich der Jury gestellt – und Luzern als einem der bedeutendsten Blasmusik-Kanton in der Schweiz alle Ehre gemacht. Vom Niveau der Jungmusikanten begeistert war auch Stocker. Heute wird er selbst wieder die Uniform anziehen. Und zwar eine nigelnagelneue. Das Blasmusikfest in Gunzwil geht um 10 Uhr mit der Weihung der neuen Uniform der Feldmusik Gunzwil weiter. Es ist bereits die vierte, die Stocker für seinen Verein trägt.

Christian Hodel

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