Gunzwil: Party im Grünen sorgt für Ärger

Auf einer Wiese in Gunzwil soll im Juli ein Techno-Festival stattfinden. Erwartet werden rund 1500 Besucher. Dagegen gibts von den Naturschutzverbänden und anderen Seiten heftigen Widerstand.

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Naturschutzverbände stellen sich gegen das Festival. (Bild: Jals)

Naturschutzverbände stellen sich gegen das Festival. (Bild: Jals)

Am 7. und 8. Juli soll auf einer Wiese in Gunzwil ein Festival für elektronische Musik stattfinden. Erwartet werden je nach Wetter 1000 bis 1500 Personen, wie Raphael Senra vom organisierenden Verein FKKM (Förderung Kultur, Kunst und Musik) aus der Region Luzern sagt. «Wir möchten ein gemeinsames Open Air mit Luzerner Musikschaffenden und Elektroveranstaltern auf die Beine stellen und so eine Plattform für Nachwuchstalente schaffen», sagt Senra.Da die Veranstaltung auf privatem Grund stattfindet, ist nur eine Einzelanlassbewilligung der Gewerbepolizei für die Bewirtung nötig. Der Vorverkauf für die Veranstaltung hat bereits begonnen – aber nun mehren sich kritische Stimmen.

Gemeinde ist skeptisch

Die Gemeinde Beromünster, zu der Gunzwil gehört, wurde im Oktober vom Verein um eine Stellungnahme angefragt und äusserte sich damals positiv. Das ist nun nicht mehr so. «Damals gingen wir von 500 Personen aus – jetzt spricht man von einem Vielfachen davon», sagt Gemeindepräsident Charly Freitag. «Ausserdem haben wir gehört, dass das Open Air mit der Goa-Szene in Verbindung gebracht wird.» Das Festival ist auf einem Goa-Blog aufgeführt. Freitags Fazit: «Wir sind dem Anlass gegenüber inzwischen sehr skeptisch.» Wenn die Polizei den Anlass bewillige, dann erwarte die Gemeinde Auflagen, insbesondere bezüglich Parkiermöglichkeiten und Lärm. Auch Naturschutzverbände und die Dienststelle Landwirtschaft und Wald äussern sich im Rahmen der Vernehmlassung besorgt: «Aus Sicht von Natur und Jagd sowie der Landwirtschaft ist der gewählte Standort nicht geeignet», sagt Abteilungsleiter Thomas Abt.

Luzia Mattmann und Sasa Rasic

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