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Kommentar

Gute Basis für das neue Theater

Rund 26,7 Millionen Franken pro Jahr zahlen Kanton und Stadt Luzern gemeinsam an die Betriebskosten der fünf grossen Kulturbetriebe Luzerner Theater, Sinfonieorchester, Kunstmuseum, Verkehrshaus und Lucerne Festival.
Hugo Bischof
Hugo Bischof.

Hugo Bischof.

Ab 2023 soll der Verteilschlüssel der Beiträge angepasst werden. Ab dann soll die Stadt anstatt 30 neu 40 Prozent der Beiträge zahlen, fast 3 Millionen Franken mehr als bisher. Der Kanton wird entsprechend entlastet.

Auch bei den bevorstehenden baulichen Erneuerungen wird die Stadt Luzern mehr bezahlen müssen als der Kanton. Die neue Theater-Infrastruktur wird die Stadt eine hohe zweistellige Millionensumme kosten, während der Kanton im Gegenzug 25 Millionen Franken ans Investitionsvorhaben Verkehrshaus zahlt. Das Positive dabei: Die Stadt hat künftig den Lead beim «urbanen» Projekt Neues Theater, und die Stadtbevölkerung darf stärker mitbestimmen.

Ganz aus der Verantwortung bei der neuen Theater-Infrastruktur darf sich der Kanton aber nicht heraushalten. Was das konkret bedeuten könnte, und wie viel der Kanton an die mutmasslich 150 bis 200 Millionen Baukosten zahlt, darauf wollte sich Regierungsrat Marcel Schwerzmann gestern nicht festlegen. Zumindest haben sich Stadt und Kanton nun auf die Variante Theater-Neubau geeinigt (gegenüber der Variante Erweiterung). Das ist schon mal eine gute Basis, um das Grossprojekt gemeinsam voranzutreiben.

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