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Gute Bildung hat ihren Preis

Lukas Nussbaumer zum guten Zeugnis der Luzerner Bildungsinstitutionen.
Lukas Nussbaumer
Lukas Nussbaumer, stellvertretender Leiter regionale Ressorts (Bild: Pius Amrein)

Lukas Nussbaumer, stellvertretender Leiter regionale Ressorts (Bild: Pius Amrein)

Der Kanton Luzern steht für einmal positiv in den Schlagzeilen. Und dies erst noch im Bildungsbereich, wo sich der grösste Zentralschweizer Kanton in jüngster Zeit regelmässig anhören musste, zur Lachnummer der Nation geworden zu sein. Sei dies wegen Zwangsferien für Berufs- und Gymischüler oder wegen nicht eingehaltener Versprechen bei den Stipendien. Nun aber glänzt Luzern: «Unsere» Studenten sind im landesweiten Vergleich spitze, weil sie überdurchschnittlich schnell ihren Abschluss machen und weil die Abbruchquote tiefer liegt als im schweizerischen Mittel. Weil viele Luzerner auch an der hiesigen Uni, der Hochschule und der Pädagogischen Hochschule studieren, stellt das auch den drei Luzerner Bildungsinstitutionen, den grössten in der Zentralschweiz, ein gutes Zeugnis aus.

Die von den Statistikern erhobenen Werte beziehen sich auf junge Menschen, die ihre Matura 2009 oder früher feierten. Also noch vor den drastischen Sparmassnahmen der folgenden Jahre, von denen die Bildung nach den Bereichen Soziales und Gesundheit mit Abstand am stärksten betroffen war. Die Antwort auf die Frage, ob die jetzt veröffentlichten Daten auch längerfristig Bestand haben, steht also aus.

Sicher ist schon heute: Sollen die Luzerner Studenten und mit ihnen der Bildungsstandort auch künftig brillieren, brauchen sie genug Mittel. Zum Beispiel für Löhne von Dozenten und Lehrern. Mit ihnen steht und fällt der Ausbildungserfolg. Das weiss der Luzerner Bildungs­direktor Reto Wyss – er führt die erfreulichen Werte explizit auf die Qualität der Schulen und Lehrer zurück, welche die Studenten auf ihr Studium vorbereiten. Daran ist die Regierung zu messen.

Lukas Nussbaumer

lukas.nussbaumer@luzernerzeitung.ch

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