Guter Abschluss dank höheren Steuererträgen

Die Rechnung der Gemeinde Horw schliesst besser ab als budgetiert. Aus der Laufenden Rechnung resultiert ein Überschuss von 1,5 Millionen Franken.

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Blick in Richtung Horw (Bild: Jakob Ineichen / Neue LZ)

Blick in Richtung Horw (Bild: Jakob Ineichen / Neue LZ)

Die laufende Rechnung 2011 schliesst mit einem Aufwand von 83,6 Millionen Franken und einem Ertrag von 85,1 Millionen Franken ab. Dies ergibt einen Ertragsüberschuss von 1,5 Millionen Franken. Budgetiert war ein Defizit von 1,5 Millionen Franken. Die Nettoverschuldung pro Einwohner sank von 1444 auf 1215 Franken.

Grund für den guten Abschluss sind laut Mitteilung der Gemeinde Horw höhere Steuereinnahmen und ein höherer Buchgewinn aus Liegenschaftsverkäufen. Die Nettoinvestitionen liegen mit 2,1 Millionen Franken deutlich tiefer als budgetiert, da zwei grössere Projekte nicht realisiert wurden. Dabei handelt es sich um die Gemeindehaussanierung (3 Millionen) und die Sanierung der St. Niklausenstrasse (3 Millionen).

Mehrkosten wegen Pflegefinanzierung

Die Gemeinde betont in ihrer Mitteilung, dass beim Personal- und Sachaufwand Budgetdisziplin geübt worden sei. Die grössten Budgetabweichungen liegen bei Bereichen, in welchen die Gemeinde keine Einflussmöglichkeiten hat. Die Kosten bei der Pflegefinanzierung fallen höher aus und die vom Kanton versprochene Aufwandminimierung bei den Ergänzungsleistungen ist nicht eingetroffen. Zusätzlich musste die Gemeinde einen höheren Beitrag an die Heimfinanzierung bezahlen. Die Mehrbelastung beläuft sich in diesen Bereichen auf 1,1 Millionen Franken.

pd/rem