GYMIS: Schulen kämpfen für Mensas

Die Regierung will die Mensas an den Luzerner Kantis privatisieren. Das lassen sich Lehrer und Schüler nicht gefallen: Sie sammeln Unterschriften gegen die Sparpläne.

Roseline Troxler
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Grossandrang gestern Mittag in der Mensa der Kanti Alpenquai in Luzern. (Bild Pius Amrein)

Grossandrang gestern Mittag in der Mensa der Kanti Alpenquai in Luzern. (Bild Pius Amrein)

Die Regierung schreibt 2015 den Betrieb der Mensas an den Kantonsschulen aus. Kommt es zur Privatisierung, soll diese bereits im Hebst 2015 umgesetzt werden. Die Nettokosten der Mensas an den Kantonsschulen liegen bei 1,2 Millionen Franken. Wie hoch die Einsparungen durch eine Privatisierung wären, kann die Dienststelle Gymnasialbildung zurzeit nicht sagen. Viele Lehrer und Schüler sind mit den Sparplänen nicht einverstanden. An mehreren Kantonsschulen wurden Petitionen lanciert.

An der Kanti Alpenquai haben rund 160 Personen eine Petition unterzeichnet, an der Kanti Reussbühl sind es 80 Unterschriften. Laut Urs Fischer, Lehrer an der Kanti Reussbühl, wird die Petition des Reussbühler Lehrervereins morgen dem Regierungsrat überreicht. «Wir wollen damit unsere Solidarität mit den Mitarbeitern der Mensa kundtun», erklärt Fischer. Die Petition fordert, die Mensas nicht auszulagern.