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GYMNASIALBILDUNG: Schulleitungen an Luzerner Gymnasien können neu Lehrer einstellen

An den Luzerner Gymnasien sollen künftig die Lehrerinnen und Lehrer von den Schulleitungen angestellt werden. Bislang wurde die Lehrerschaft auf Antrag der Schulkommission gewählt.

Dies schlägt der Regierungsrat im teilrevidierten Gymnasialbildungsgesetz vor, das er am Montag veröffentlicht hat. Die Schulkommissionen sollen fortan im Auswahlprozess mitwirken, die Wahl soll aber nicht mehr auf deren Antrag erfolgen.

Während die Schulleitungen mit der Gesetzesrevision mehr Kompetenzen in Personalangelegenheiten erhalten, sollen die Schulkommissionen stärker auf die strategische Arbeit ausgerichtet werden. Sie erhalten mehr Controlling-Aufgaben, etwa in der Schulentwicklung und der Qualitätssicherung.

Zusatzkompetenzen sollen die Rektorinnen und Rektoren bei der Wahl der Prorektorinnen und Prorektoren erhalten. Die Maturitätsschule für Erwachsene in Reussbühl wird zudem ausdrücklich im Gesetz verankert.

Grund für die Revision sei, dass sich die Zusammenarbeit zwischen Gymnasien, Schulkommissionen und der kantonalen Dienststelle wegen diversen Entwicklungen verändert habe, teilte der Regierungsrat mit. Die geplanten Gesetzesanpassungen seien in der Vernehmlassung weitestgehend gutgeheissen worden. Die Neuerungen verursachten keine zusätzlichen Kosten. (sda)

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