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Gymnasiasten beweisen ihr Können an Informatik-Olympiade – auch ein Luzerner mischt mit

Am vergangen Wochenende wurden 12 informatikbegeisterte Jugendliche am Finale der schweizerischen Informatik-Olympiade geehrt. Ein Teil von ihnen reist nach Aserbaidschan an die internationale Informatik-Olympiade, andere an die zentraleuropäische Ausgabe – darunter auch ein Luzerner Gymnasiast.

(pd/lil) Im vergangenen Herbst lösten 135 Jugendliche aus der ganzen Schweiz die sechs Programmieraufgaben der ersten Runde der Informatik-Olympiade. Darauf folgten ein Trainingslager, eine Prüfung und vier Finaltage, wie die Kommunikationsbeauftragte der Wissenschafts-Olympiade mitteilt. Es sei ein intensives Jahr für die zwölf Finalistinnen und Finalisten gewesen.

An der Schlussfeier an der Universität Bern am letzten Wettkampftag wurden die zwölf Jugendlichen, die es in das Finale geschafft haben, geehrt. Vier davon haben besonders gute Algorithmen programmiert:

Gold für Nicolas Camenisch, Valentin Imbach und Joël Huber (von links nach rechts). Es fehlt Christopher Burkhardt. (Bild: PD)

Gold für Nicolas Camenisch, Valentin Imbach und Joël Huber (von links nach rechts). Es fehlt Christopher Burkhardt. (Bild: PD)

Luzerner reist an die Informatik-EM

Auch ein Luzerner mischte mit: Tobias Feigenwinter von der Kanti Schüpfheim schaffte es zusammen mit drei weiteren Jugendlichen auf den zweiten Platz. Feigenwinter gehört zu dem Team, das Ende Juli nach Bratislava an die zentraleuropäische Informatik-Olympiade reisen darf. Ein anderes Team reist nach Aserbaidschan an die internationale Ausgabe davon. Dort können die Jugendlichen auch auf internationalem Boden beweisen, wie fit sie in Informatik sind.

Dieses Team fliegt nach Bratislava an die Informatik-EM: Nicolas Camenisch, Joël Huber, Tobias Feigenwinter und Ema Skottova (von links nach rechts). (Bild: PD)

Dieses Team fliegt nach Bratislava an die Informatik-EM: Nicolas Camenisch, Joël Huber, Tobias Feigenwinter und Ema Skottova (von links nach rechts). (Bild: PD)

Klug und kreativ müsse man sein, um die 16 Finalaufgaben gut lösen zu können, erklärt Finalistin Rada Kamysheva von der Schweizerischen Alpinen Mittelschule Davos. Sie und ihre Teamkollegen hätten während der Olympiade gelernt, wie man programmiert, aber:

«Die zündende Idee, die man fürs Umsetzen des Algorithmus braucht, ist genauso wichtig wie das Handwerkszeug zu beherrschen.»

Beim Kreieren der Aufgaben gehe es darum, einen guten Mix zu erreichen, erklärt Johannes Kampfhammer, Organisator und Informatikstudent. Dieser Mix bestehe einerseits aus technisch anspruchsvollen Aufgaben, andererseits aus solchen, bei welchen die Herausforderung eher beim Entwickeln von Ideen liegt.

Was ist die Wissenschafts-Olympiade?

(pd) Die Wissenschafts-Olympiade fördert Jugendliche, weckt wissenschaftliche Begabungen und Kreativität und beweist: Wissenschaft ist spannend. Neun Olympiaden finden jedes Jahr statt: Workshops, Lager, Prüfungen sowie Wettbewerbe für über 4'000 Talente in Biologie, Chemie, Geografie, Informatik, Mathematik, Philosophie, Physik, Robotik und Wirtschaft. Die Organisatoren sind hauptsächlich junge Forschende, Studierende oder Lehrpersonen, die freiwillig viele Stunden in das nationale Programm investieren.

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