Nachgefragt
Luzerner SVP-Kantonsrat Pirmin Müller tritt zurück: «Ich habe noch einige Jahrzehnte vor mir»

SVP-Kantonsrat Pirmin Müller tritt zur Märzsession hin zurück. Für ihn rückt Thomas Schärli (Luzern) nach. Der 42-Jährige Pirmin Müller spricht über die Gründe seines Rückzugs.

Dominik Weingartner
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Pirmin Müller.

Pirmin Müller.

Bild: PD

Warum treten Sie aus dem Kantonsrat zurück?

Politisches Engagement ist wichtig, aber nicht das Einzige, um gesellschaftlich positiv wirken zu können. Für mich ist die Zeit gekommen, um mich vermehrt zivilgesellschaftlich zu engagieren und mich meiner jungen Familie zu widmen.

Der Rücktritt kommt mit 42 Jahren sehr früh.

Es ist richtig, dass ich mit 42 Jahren für einen Rücktritt eher «jung» bin. Ich darf aber bereits auf rund 22 Jahre Politerfahrung zurückblicken. Seit 1999 bin ich für die SVP an vorderster Front aktiv: Über zehn Jahre habe ich die Junge SVP Luzern und die SVP Stadt Luzern präsidiert und im Grossen Stadtrat und Kantonsrat politisiert. Ich wurde jeweils sehr gut wiedergewählt und die Menschen in der Stadt haben mir enormes Vertrauen entgegengebracht. Das schätze ich sehr und ich bedanke mich dafür.

Ist dies das Ende Ihrer politischen Karriere oder haben Sie Pläne für die Zukunft?

Meine inhaltlichen Schwerpunkte, wie christliche Soziallehre, Bekämpfung von Extremismus und Familienpolitik, werde ich weiterverfolgen. Auch meiner Partei werde ich erhalten bleiben. Ob es nun ein Ende meiner politischen Arbeit bleibt oder lediglich ein Unterbruch sein wird, kann ich nicht abschliessend sagen. Ich habe noch einige aktive Jahrzehnte vor mir.

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