Häusliche Gewalt: Schärli will nationale Helpline

Das Angebot an Beratungsstellen für Opfer ist gross und verwirrend. Jetzt will Luzerns Regierungsrätin Yvonne Schärli aufräumen.

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Eine Helpline soll Betroffenen von häuslicher Gewalt helfen (gestelltes Foto). (Bild: Keystone)

Eine Helpline soll Betroffenen von häuslicher Gewalt helfen (gestelltes Foto). (Bild: Keystone)

Eine möglichst kurze, einfache Nummer für alle Betroffenen häuslicher Gewalt in der Schweiz. Das ist das Ziel der Luzerner Regierungsrätin Yvonne Schärli. Deswegen hat die von Schärli präsidierte Schweizer Kriminalprävention kürzlich eine entsprechende Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben.

Betroffene sollen sich anonym und unverbindlich bei der Hotline melden können. Ein professionelles Team führt eine erste Beratung durch und leitet direkt an die zuständige Stelle weiter.

Die Hotline-Idee stösst auf positives Echo: Häufig sähen sich Frauen, auch wenn sie Gewalt ausgesetzt seien, nicht als Opfer, sagt Andrea Wechlin, Leiterin der Koordinationsstelle Gewaltprävention Kanton Luzern. «Die Hemmungen, sich bei einem Frauenhaus oder gar bei der Polizei zu melden, sind deshalb gross.» Ein niederschwelliges Angebot wie eine Helpline helfe den Betroffenen, Probleme zu melden.

Barbara Inglin

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