HAFEN HERGISWIL: Eine Ölsperre wird das Treibgut abhalten

Nach einem Unwetter wird immer wieder Holz in den Hergiswiler Hafen geschwemmt. Eine Ölsperre soll Abhilfe schaffen.

Drucken
Teilen
Der gelbe Ölwehrschlauch wird in den kommenden Tagen vor dem Hafen Hergiswil installiert. (Bild Urs Rüttimann/Neue NZ)

Der gelbe Ölwehrschlauch wird in den kommenden Tagen vor dem Hafen Hergiswil installiert. (Bild Urs Rüttimann/Neue NZ)

«Die alte Mole von 1986 ist nicht optimal», sagt Fritz Renggli, Geschäftsleiter des Gemeindebootshafens Hergiswil. Im südlichen Teil grenzt dieser 190 Meter lange, bogenförmige Steg den Bootsplatz ab. Eine zweite, 1996 erstellte Mole zieht sich im Norden um den neueren Hafenteil. Schon eine leichte Bise reiche aus, um entlang der alten Mole Treibholz in den Hafen zu schwemmen, so Renggli.

Nach einem Unwetter schwemmt es jeweils massiv Holz in den Hergiswiler Bootshafen. Im Sommer 2007 gelangten beispielsweise nach stürmischem Wetter 75 Kubikmeter in den Hafen.

Ab Mai soll eine Ölwehrsperre mit einer tief ins Wasser reichenden Scheube das Schwemmgut zur Seerampe Leist lenken. Dort, wo früher bereits Holz verladen wurde, kann das Schwemmgut mit geringerem Aufwand entsorgt werden. Die ab Winter 2011/12 geplante Hafensanierung könnte zudem eine noch bessere Lösung bringen.

Urs Rüttimann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Nidwaldner Zeitung.