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Handelskammer verteidigt Steuerreform

Luzern mausert sich zum beliebten Firmenstandort. Das sei aber nicht mit einem Wirtschaftsboom zu verwechseln, warnt der Direktor der Handelskammer Zentralschweiz. Felix Howald verteidigt die Unternehmenssteuerreform.
Arbeiter im Stahlwerk Schmolz + Bickenbach in Emmenbrücke. (Bild: Boris Bürgisser/Neue LZ)

Arbeiter im Stahlwerk Schmolz + Bickenbach in Emmenbrücke. (Bild: Boris Bürgisser/Neue LZ)

Felix Howald (42), Direktor der Industrie- und Handelskammer Zentralschweiz, versprüht wenig Euphorie, wenn es um die Wirtschaftslage des Kantons geht. Den regelrechten Boom an Firmenansiedlungen, welcher derzeit im grössten Zentralschweizer Kanton herrscht, nimmt er zwar zur Kenntnis: «Trotzdem hält sich mein Glücksgefühl in Grenzen», sagt Howald.

Handelskammer-Direktor Felix Howald. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Handelskammer-Direktor Felix Howald. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Für die Industrie und besonders für im Export tätige Firmen sei die Lage «alles andere als rosig». Besonders vor dem Konjunktureinbruch in vielen Euroländern fürchtet sich Howald: «Zu verdienen gab es an den Aufträgen aus dem Ausland schon bisher immer weniger, nun drohen die Bestellungen ganz auszubleiben.» Nicht wenige Unternehmen würden deshalb nur noch von ihren Reserven leben, sagt Howald.

Warnung vor Hüst-und-Hott-Politik

Im Interview verteidigt Howald die Unternehmenssteuerreform des Kantons Luzern vehement. Und dies, obwohl mittlerweile auch bürgerliche Politiker an deren Wirksamkeit zweifeln. Die Forderung, die Reform zu überdenken, stösst bei Howald auf Ablehnung: «Das käme einer Hüst-und-Hott-Politik gleich.» Luzern habe sich im Standortwettbewerb eben erst auf die Überholspur begeben. «Nun beim ersten Gegenwind alles in Frage zu stellen, wäre falsch.» Um die Auswirkungen der Reform wirklich abschätzen zu können, seien fünf oder sechs Jahre notwendig.

red

Das ausführliche Interview lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung oder als AbonnentIn kostenlos im E-Paper.

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