HANGRUTSCH BASELSTRASSE: Nun müssen Bäume gefällt werden

Nach dem Hangrutsch an der Baselstrasse müssen aus Sicherheitsgründen 54 Bäume gefällt werden. Am Montagnachmittag ist das Gebiet zwischen Gütsch-Hotel und Forsthütte von 12.30 bis 17 Uhr gesperrt.

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Daniel Deicher, Stabchef Sicherheitsdirektion, zeigt den Hangrutsch. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Daniel Deicher, Stabchef Sicherheitsdirektion, zeigt den Hangrutsch. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Am Samstag sind hinter dem Haus an der Baselstrasse 39 zirka 50 Kubikmeter Erdreich abgerutscht und drei grosse Bäume gegen das Haus gekippt. Verletzt wurde niemand, der Gebäudeschaden ist gering.

Als Sofortmassnahme wird der Hang gesichert. Dazu müssen laut einer Medienmitteilung der Stadt Luzern 54 Bäume gefällt werden. Diese Arbeiten beginnen am Montagnachmittag. Spezialisten für Fragen des Forstes und der Felssicherung seien mit den Arbeiten betraut, die Bauleitung liegt bei der Stadt Luzern.

Hang rutschte, bevor die Sicherung durchgeführt werden konnte
Die gefällten Bäume werden mit einem Helikopter aus dem Hang geflogen. Die Lagerung der Bäume erfolgt bei der Forsthütte im Gütschwald. Deshalb ist von 12.30 bis 17 Uhr das Gebiet zwischen Gütsch-Hotel und Forsthütte gesperrt. Zivilschutzleute sichern die Zugangswege in das betroffene Gebiet ab.

Das Rutschgebiet befindet sich in der Gefahrenkarte der Stadt Luzern. Die Stadtverwaltung Luzern arbeitete bereits an einem Projekt zur Sicherung des Hangs. Das Ereignis kam nun diesen Arbeiten zuvor. Aus Sicherheitsgründen wurden in den beiden Häusern Baselstrasse 37 und 39 die achtzehn gegen den Hang gerichteten Wohnungen im 1., 2. und 3. Stock evakuiert.

ana