Haus brennt kurz vor Abriss aus

In Buttisholz ist am Sonntag ein leer stehendes Einfamilienhaus in Brand geraten - nur einen Tag, bevor der Abriss hätte beginnen sollen.

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Bei der leer stehenden Liegenschaft Engelwart in der Luzerner Gemeinde Buttisholz ist der Dachstuhl abgebrannt, wie das Luzerner Feuerwehrinspektorat mitteilt. Zudem ist das Haus von innen ausgebrannt – die Steinmauern sind stehen geblieben. Es hat keine Verletzten gegeben.

«Das Haus war bereits leergeräumt, der Bagger stand schon vor Ort», erklärt Andreas Schmid, Mitarbeiter des Luzerner Feuerwehrinspektorats. Das Einfamilienhaus hätte ab Montag abgerissen werden sollen – es weicht einem Neubau.

Um 9.27 Uhr erhielt die Feuerwehr Buttisholz eine Alarmmeldung vom benachbarten Bauernhof und rückte anschliessend mit Unterstützung der Feuerwehr Nottwil mit insgesamt 78 Männern aus. Markus Geisseler, stellvertretender Kommandant der Feuerwehr Buttisholz, sagt: «Der benachbarte Bauernhof ist zu keinem Zeitpunkt gefährdet gewesen.» In der nahen Umgebung befinden sich keine weiteren Gebäude.

Eine Schwierigkeit beim Löschen des Brandes hätten einerseits die starke Rauchentwicklung und andererseits die Wasserversorgung bereitet. «Wir mussten eine Leitung von rund 900 Metern Länge legen», so Geisseler.

War ein Fest der Auslöser?

Am Samstagabend habe aufgrund des geplanten Abrisses ein Abschlussfest im Einfamilienhaus stattgefunden, erklärt Andreas Schmid vom Feuerwehrinspektorat. Ob der Brand, der im Dach ausbrach, durch eine Unachtsamkeit am Fest verursacht wurde, könne man derzeit aber noch nicht sagen. «Die Brandermittler werten jetzt die gesammelten Daten aus», sagt Schmid. Auf welche Summe sich der Sachschaden beläuft, sei noch unklar.

Aleksandra Mladenovic