HAUSIERER: Aufpassen bei ominösem «Luga-Vertreter»

Ein Vertreter klingelt an einer Haustür und bietet Pfannen für einen Bruchteil des Originalpreises an. Und dies mit der Begründung, er habe noch Restposten von der Luga.

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Vorsicht vor einem ominösen Pfannenverkäufer. (Symbolbild Bea Zai/Neue OZ)

Vorsicht vor einem ominösen Pfannenverkäufer. (Symbolbild Bea Zai/Neue OZ)

P. M.* aus Meggen staunte nicht schlecht, als ihm am Donnerstag-Morgen vor seiner Haustür ein «super Angebot» versprochen wurde. Der Mann im mittleren Alter gab sich als Vertreter der Marke Berkendorf aus. Er habe von der Luga her noch einen Restposten an «hochwertigen» Pfannen, Töpfen und Besteck. Für die im Kofferraum seines schwarzen Geländewagens gelagerte Ware verlangte der Verkäufer einen Bruchteil der angeschriebenen Preise. Da wurde M. stutzig – schliesslich hatte die Luga noch gar nicht begonnen – und verabschiedete sich vom dubiosen Vertreter. Dieser habe mit niederländischem Akzent gesprochen.

«Wir haben keine Kenntnis von einem Verkäufer, der Geschirr dieser Marke an seinem Stand verkauft», sagt Luga-Pressesprecher Albert Schwarzenbach. Urs Wigger, Mediensprecher der Luzerner Polizei, warnt: «Bei Käufen an der Haustür ist immer Vorsicht geboten.»

Dave Schläpfer/Neue LZ

* Name der Redaktion bekannt