HAUSSCHWAMM: Er wirkt wie eine tödliche Krankheit

Der Hausschwamm frisst sich durch Balken und Mauern. Jüngstes Opfer: eine herrschaftliche Villa in Luzern und die Albert-Koechlin-Stiftung.

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Der Hausschwamm richtet grossen Schaden an. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Der Hausschwamm richtet grossen Schaden an. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Geplant war: Die Tagesstätte für Menschen mit Demenz im Bramberg-Quartier wird im Sommer bezogen. Daraus wird nun aber nichts  das Projekt der Albert-Koechlin-Stiftung erhält eine Verzögerung. Denn in der herrschaftlichen Villa, dem früheren Sitz der städtischen Musikschule, hat sich der Hausschwamm eingefressen. Ein Albtraum für jeden Immobilienbesitzer.

Chemisch behandeln
Wann sich der Pilz in die Gebäudehülle eingenistet hat, ist nicht bekannt. Mauer- und Balkenabschnitte, die vom Hausschwamm befallen sind, müssen nun herausgebrochen und chemisch behandelt werden.

Überall dort, wo Feuchtigkeit in ein Gebäude eindringen kann, besteht ein erhöhtes Risiko, dass sich der Hausschwamm ausbreitet. Wenig erstaunlich also, dass historische Bauten mit Bruchsteinmauerwerk besonders gefährdet sind.

Thomas Heer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der «Zentralschweiz am Sonntag»