HAUSVERBOT: Schüler dürfen nicht mehr in den Denner

In der Denner-Filiale an der Sälistrasse in der Stadt Luzern sind Berufsschüler unerwünscht. Um diese fernzuhalten, schiebt sie den Schulleiter vor.

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Blick in eine Denner-Filiale, hier in Ebikon. (Bild Fabienne Arnet/Neue LZ)

Blick in eine Denner-Filiale, hier in Ebikon. (Bild Fabienne Arnet/Neue LZ)

Die Filiale an der Sälistrasse will keine Schüler des Berufsbildungszentrums Bau und Gewerbe mehr in ihrem Laden haben, wie «Blick am Abend» berichtete. Dies verkündet die Filiale ausgerechnet mit einem Schreiben des Schulleiters Peter Steingruber, das an der Eingangstür hängt. Darin steht, dass die Schüler im Laden unerwünscht seien. Steingruber ist darüber gar nicht erfreut. Er sagt, der Entscheid der Denner-Geschäftsleitung sei ohne ihn gefallen. Er habe das Schreiben lediglich verfasst, um die Schüler über diesen Entschluss zu informieren.

Bei Denner rechtfertigt man den Entscheid damit, dass es seit längerem Probleme gegeben habe. «Die Lage hat sich so zugespitzt, dass wir keinen anderen Ausweg mehr gesehen haben», sagt Mediensprecherin Anita Daeppen. Immer wieder seien die Schüler «in Horden grölend durch den Laden gezogen», hätten Kunden und Mitarbeiter angepöbelt, Waren zu Boden geschmissen, Dinge zerstört und verschmutzt.

Silvia Weigel

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.