Heime-AG in Kriens zu über 98 Prozent ausgelastet – die hohe Nachfrage konnte nicht immer gedeckt werden

Die Heime Kriens AG legt den zweiten Jahresbericht vor. Das Geschäftsjahr 2019 schliesst mit einem Gewinn und einer sehr hohen Auslastung.

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(bev) In ihrem zweiten Geschäftsjahr schrieb auch die Heime Kriens AG einen Gewinn: 192000 Franken bei einem marginal tieferen Gesamtertrag von 27,58 Millionen Franken (Vorjahr: 27,75 Millionen). Dies teilt die Heime Kriens AG mit.

Die Bettenauslastung erreichte 2019 in Kriens einen Spitzenwert von 98 Prozent. Allerdings konnte mit den 272 Langzeitplätzen der Nachfrage nicht immer entsprochen werden: Mehrere Krienser konnten vergangenes Jahr nicht aufgenommen werden und mussten auf andere Gemeinden ausweichen. Die Situation werde sich im laufenden Jahr aber leicht entspannen. «Mit einem neuen Angebot seit Mai werden im Lindenpark und ab 2021 im Schweighof zusätzlich durch den Kanton bewilligte 42 Plätze angeboten», heisst es in der Mitteilung.

Die Anzahl der Mitarbeitenden lag bei 364, was 275 Vollzeitstellen entspricht. Davon sind 29 Lehrlinge in Pflege, Betreuung, Küche, Hauswirtschaft und Administration. Betont wird zudem die niedrige Fluktuationsrate von 7,2 Prozent.

Gemäss der Mitteilung schneiden die Heime Kriens bei einer Mitarbeiterbefragung gut ab, unter anderem weil die Mitarbeitenden bei Entscheidungsprozessen mit einbezogen werden. Zudem sei es der Heim-AG gelungen, die Aufenthaltskosten stabil und die Qualität der Dienstleistungen hoch zu halten.

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