Heinivater will Löwen und Gazellen

Der neue Heinivater von Sursee heisst Peter Wyder. Der 50-Jährige setzt an der diesjährigen Fasnacht auf Exotisches.

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Der Heinivater Peter Wyder auf der Rathausbühne in Sursee. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

Der Heinivater Peter Wyder auf der Rathausbühne in Sursee. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

Sichtlich stolz trat der neue Heinivater Peter Wyder der Zunft Heini von Uri am Samstagabend auf den Balkon des Rathauses in Sursee. Der 50-Jährige riss die Hände in die Höhe und liess sich vom Fasnachtsvolk feiern, das sich zu Hunderten auf dem Rathausplatz versammelt hatte.

Wyder verkündete sogleich das Motto der diesjährigen Fasnacht: «Safari». «Diese Fasnacht soll wild werden. Wir wollen die Region Sursee in eine farbenfrohe Savannenlandschaft verwandeln», sagt Wyder. Ob als wilder Löwe verkleidet oder doch eher als elegante Gazelle, die Fasnächtler sollen viele gute Kontakte knüpfen und Freundschaften schliessen.

Schon als Bub ein Heinikind

Für Wyder wird das Amt nicht ganz neu sein. Denn bereits sein Vater war 1971 Heinivater. Wyder freue sich besonders auf die Besuche im Alters- oder Kinderheim. «An das kann ich mich noch gut erinnern, als ich als Kind dorthin mitgegangen bin.» Wyder selbst hat fünf Kinder und ist mit Maria verheiratet. Er ist Geschäftsführer der Autogarage Wyder in Sursee. In seiner Freizeit spielt er Badminton und Fussball, fährt gerne Ski und bereist mit seiner italienischstämmigen Frau deren Heimat.

Wyder will die bevorstehende Fasnacht besonders «im Moment leben» und Vollgas geben. «Ein guter Fasnächtler braucht einfach inneres Feuer», sagt er. Ausserdem soll man sich selber in dieser Zeit nicht allzu ernst nehmen. «Ich hoffe, dass mich eine Welle der Begeisterung durch die Fasnacht tragen wird.» Auf die Unterstützung seiner Familie und der Zunft kann er mit Bestimmtheit zählen.

Andreas Bättig / Neue LZ