Heisse Phase für Wasserprojekte

Die Stromproduzenten wollen die Wasserkraft im Kanton Luzern ausbauen. Die CKW buhlt mit anderen Betreibern um die besten Stellen.

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Die Anlage Ettisbühl in Malters ist eines der grössten Wasserkraftwerke im Kanton Luzern. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Die Anlage Ettisbühl in Malters ist eines der grössten Wasserkraftwerke im Kanton Luzern. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

An der Lammschlucht im Entlebuch soll ein Wasserkraftwerk entstehen. «Voraussichtlich bis vor den Sommerferien soll klar sein, welches Projekt die Regierung favorisiert», sagt Mario Conca, Leiter der Bewilligungs- und Koordinationszentrale des Kantons. Mit den Projektverantwortlichen wird der Kanton dann Konzessionsverhandlungen führen. Im Rennen sind das Stauwasserkraftwerk des privaten Transportunternehmers André Wermelinger aus Flühli und das Ausleitkraftwerk der Centralschweizerischen Kraftwerke (CKW). Die Projekte der Lammschlucht sind die am weitesten fortgeschrittenen im Kanton.

Nur wenige gute Plätze

Anhand der eingegangenen Gesuche zeigt sich, dass die Wasserkraft im Kanton nur an wenigen Stellen möglich und auch rentabel ist. Neben der Waldemme in der Lammschlucht (Flühli) bewerben sich die CKW auch für den Rümligbach (Schwarzenberg/Malters). Dort will aber auch Energie Wasser Luzern (EWL) bauen.

In allen Fällen wird sich die Regierung für ein Projekt entscheiden müssen. «Es ist kaum möglich, dass an einem Fluss gleich zwei Kraftwerke in unmittelbarer Nähe bewilligt werden», sagt Mario Conca. Sonst würde dem Fluss so viel Wasser entzogen, dass er an manchen Stellen austrocknen könnte.

Luzia Mattmann

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