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Hell, freundlich und offen ist der neue Empfang der Sozialen Dienste der Stadt Luzern

Die Stadt Luzern hat an der Obergrundstrasse 3 einen neuen Empfang für seine Anlaufstelle eröffnet. Das sei auch eine Wertschätzung an die Kunden, so der Luzerner Sozialdirektor Martin Merki.
Sandra Monika Ziegler
Stefan Liembd, Leiter Soziale Dienste (links), und Sozialdirektor Martin Merki in der neuen Empfangshalle. (Bild: Boris Bürgisser, Luzern, 26. März 2019)

Stefan Liembd, Leiter Soziale Dienste (links), und Sozialdirektor Martin Merki in der neuen Empfangshalle. (Bild: Boris Bürgisser, Luzern, 26. März 2019)

Die meist frequentierten Bereiche der Sozialen Dienste der Stadt Luzern sind neu an der Obergrundstrasse 3 im Parterre einquartiert. Das wurde nach dem Auszug der benachbarten Tell-Apotheke im vergangenen Sommer möglich. Die Liegenschaft ist seit 2000 im Besitz der Stadt Luzern. Nach kurzen Umbauarbeiten haben die Sozialen Dienste ihren neuen Empfang nun eröffnet. Die Kosten wurden mit 500 000 Franken budgetiert.

Pro Woche gehen an die 1000 Personen an der Obergrundstrasse ein und aus. Die Fallzahlen in der wirtschaftlichen Sozialhilfe steigen jedes Jahr leicht an und sind mehr oder weniger stabil bei rund 2000 pro Jahr. Es sind Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Luzern, die sich im Bereich Soziales und Gesundheit beraten lassen.

Helle Räume sind attraktiver

Gut 900 dieser Personen benutzen jetzt den neuen Schalter des Sozialinfo Rex im Parterre. Erste Reaktionen der Kunden zeigen: Der helle Raum kommt gut an. Während die meisten die offenen Schalter, die Sitzmöglichkeiten und die Spielecke für die Kleinen schätzen, gibt es aber auch Personen, die lieber nicht so «ausgestellt» wären. Denn von der Obergrundstrasse her hat man einen freien Blick auf die beiden Empfangsschalter.

Dieser Einwand ist auch dem Leiter Soziale Dienste, Stefan Liembd, bekannt: «Wir werden in einem weiteren Schritt, die Fenster gegen die Strasse mit einer Folie versehen, damit ist der Blick auf die Strasse zwar noch gewährt, es kann aber nicht mehr ungehindert hineingeschaut werden.» Sozialdirektor Martin Merki (FDP) zeigt sich zufrieden: «Jetzt ist die Kundenzone und die Publikumszone klar getrennt und im Parterre, nicht mehr wie vorher im ersten Stock. Wer also einen Termin hat, wird hier abgeholt und muss nicht unbegleitet durch das Treppenhaus in die oberen Etagen laufen.»

Schnellere Arbeitsabläufe und mehr Sicherheit

Für Merki ist die Neugestaltung auch ein klares Zeichen der Wertschätzung gegenüber den Nutzern: «Klientinnen und Klienten sind hier am offenen Schalter willkommen und werden rasch empfangen. Mit dieser offenen Gestaltung wird ihnen Wertschätzung entgegengebracht. Und damit werden auch die Ressourcen der Kunden gestärkt, sie werden ernst genommen. Deshalb handeln sie auch verantwortungsvoller und halten sich an Termine und Abmachungen.»

Zudem werde mit dem neuen Empfangsbereich auch die Sicherheit erhöht, so Martin Merki weiter. Die Theke ist höher und die Mitarbeiterinnen haben einen Raum als Rückzugsort. Stefan Liembd ergänzt: «Von all jenen, die hier ein- und ausgehen, benimmt sich ein kleiner Teil auffällig oder sicherheitsgefährdend. Die grosse Mehrheit nutzen die Sozialen Dienste, ohne Probleme zu machen.»

Für Kurzgespräche in die Beraterbox

Wer keinen Termin hat, wird für ein kurzes Gespräch in die Beraterbox, ebenfalls im Erdgeschoss, geführt. Martin Merki: «Früher wurden solche kurzen Gespräche im Wartebereich durchgeführt. Jetzt ist in der Beratungsbox mehr Diskretion gewährt.»

Für Besprechungen und Beratungen werden zudem im ersten und fünften Stock noch zusätzliche Zimmer eingerichtet. Im Gebäude an der Obergrundstrasse 3 arbeiten insgesamt rund 120 Personen inklusive Lernende und Studierende.

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