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HELLBÜHL: CVP Luzern diskutiert über Agrarpolitik

Die Landwirtschafts­kommission der Luzerner CVP organisierte ein Podium zur Agrarpolitik. Man dürfe die Augen nicht vor der Marktöffnung verschliessen, so Nationalerat Markus Zemp.
Nationalrat Markus Zemp erläuterte die Positionen der CVP. (Bild pd)

Nationalrat Markus Zemp erläuterte die Positionen der CVP. (Bild pd)

An der Veranstaltung in Hellbühl über Chancen und Risiken bei liberalisierten Märkten skizzierte der CVP-Agrarpolitiker und Nationalrat Markus Zemp die Positionen seiner Partei. Anstatt die Fakten zur Kenntnis zu nehmen, werde allzu oft die Realität ausgeblendet, meinte er.

Eine zentrale Tatsache bestehe darin, dass in der Schweiz 73 Prozent des landwirtschaftlichen Einkommens aus der Kumulation von Grenzschutz und Direktzahlungen resultieren. «Eine derart hohe Kombination birgt Gefahren». Insbesondere der Grenzschutz lasse sich auf die Länge nicht aufrechterhalten.

Bei den WTO-Verhandlungen erachtet Zemp 2010 als das entscheidende Jahr. Er hofft, dass das Abkommen nicht zustande kommt. Demgegenüber eröffne ein Freihandelsabkommen mit der EU wenigstens Chancen für den Export, meinte er.

Das Podiumsgespräch leitete Parteisekretär Adrian Bühler. Neben Zemp standen SBV-Vizepräsident Josef Dissler, Kantonsrat Jakob Lütolf und Landwirt Beat Kaufmann aus Nottwil auf der Bühne.

ost

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