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Hellbühl feiert seine Jodler mit viel Anteilnahme

Der Jodlerklub Echo vom Rotbach bekommt zum 40. Geburtstag eine neue Tracht. Er konnte sich bisher nicht nur stets sehen lassen, sondern brillierte auch an allen Jodelfesten.
Hannes Bucher
Der Jodlerklub Echo vom Rotbach präsentierte sich am Sonntag bei der Messe in der Pfarrkirche Hellbühl in seiner neuen Tracht. (Bild: Pius Amrein (10. Juni 2018)

Der Jodlerklub Echo vom Rotbach präsentierte sich am Sonntag bei der Messe in der Pfarrkirche Hellbühl in seiner neuen Tracht. (Bild: Pius Amrein (10. Juni 2018)

Übers Wochenende dreht sich in Hellbühl fast alles um seine Jodler. Der Jodlerklub Echo vom Rotbach Hellbühl feiert dieses Jahr sein 40-jähriges Bestehen und die Bevölkerung erweist den 20 Jodlern gebührend die Ehre. «Einfach sensationell, am Jubiläumsabend am Freitag war die Halle bis auf den letzten Platz besetzt, und unser Programm kam bestens an» freute sich Gründungspräsident Walter Krummenacher. Nebst den Auftritten des jubilierenden Klubs unter dem Ehrendirigenten Peter Schürmann gestalteten das «Engel Chörli Appenzell» und zwei weitere Formationen den gemütlichen volkstümlichen Abend.

Das gleiche Bild der überaus regen Anteilnahme aus der Bevölkerung bot sich auch am Sonntag: Für den Festgottesdienst konnten die drei Jodlerinnen und die 17 Jodler unter Alphornklängen in die voll besetzte Pfarrkirche einziehen. Dabei trugen sie zum ersten Mal die neue Tracht. Die Jodler umrahmten den Festgottesdienst auch mit Liedern aus der Jodlermesse. Dem Festgottesdienst stand mit Pater Guido Muff vom Kloster Engelberg ebenfalls ein gebürtiger Hellbühler vor. Sein Vater war Gründungsmitglied des Vereins gewesen.

Dritte Tracht und immer die Bestnote

Das farbenfrohe neue Gilet ist die dritte Tracht in der Vereinsgeschichte. Die erste wurde 1979, ein Jahr nach der Vereinsgründung, angeschafft. 1998 gab es zum 20. Geburtstag des Vereins ein zweites neues Gewand. «Nun erhält der 40-jährige Baum ein neues Kleid», sagt Walter Krummenacher diesmal.

Die Hellbühler Jodler durften sich im Übrigen nicht nur stets sehen, sondern vielmehr auch immer hören lassen: Bei den bisher 26 besuchten Jodlerfesten resultierte ausnahmslos die Höchstnote Eins. «Dies war nur dank der sehr guten Dirigenten Peter Schürmann, Hans Setz und aktuell Geri Bättig möglich», sagt Walter Krummenacher zu diesen Erfolgen.

«Auf die Hellbühler können wir zählen»

Der aktuelle Präsident Ruedi Bachmann, gleichzeitig auch OK-Präsident des Jubiläums, blickt optimistisch in die Zukunft: Acht der einstigen Jodler der ersten Stunde sind noch heute aktiv mit dabei – dazu kommen viele Heimweh-Hellbühler, die auswärts wohnen, aber heute bei den Hellbühlern mitjodeln. «Es geht weiter, wir sind optimistisch, dass wir auch eine vierte Tracht miterleben», sagt Präsident Ruedi Bachmann. Und zur Anteilnahme der Bevölkerung: «Auf die Hellbühler können wir zählen – die stehen zu ihren Vereinen.» Beim öffentlichen Apéro nach dem Festgottesdienst und beim anschliessenden Bankettessen wurde auf diese Zukunft genüsslich und optimistisch angestossen.

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