HERGISWIL B. WILLISAU: Ansturm zu gross – Osterdekoration fällt aus

Der Hof von Alois Peter im Hergiswiler Hübeli ist in aller Munde. Tausende Personen haben den Hof wegen der Oster-Dekoration über die letztjährigen Ostertage besucht. Damit ist jetzt Schluss.

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Alois Peter beim Dekorieren vor seinem Hof. (Archivbild Guido Röösli/Neue LZ)

Alois Peter beim Dekorieren vor seinem Hof. (Archivbild Guido Röösli/Neue LZ)

Bekannt geworden ist der 52-Jährige Hergiswiler, weil er seinen Hof seit Jahren in ein Osternest mit 2500 Ostereiern verwandelt. «Der Ansturm auf meinen Hof ist einfach zu gross geworden», bilanziert Alois Peter ernüchtert, wenn er auf das letzte Jahr zurückschaut. «Tausende haben meinen Hof besucht – das geht in diesem Jahr einfach nicht mehr.» Carweise seien die Gäste aus allen Teilen der Schweiz gekommen, sogar aus dem Ausland. Auch die Gartenbeiz war heillos überfordert. Probleme hatte es vor allem bei der Parkplatzsuche gegeben, die Nachbarn haben sich beschwert. Den Anlass ins Dorf zu verlegen, kommt für Peter jedoch nicht in Frage.

Keine Parkplätze vorhanden
«Der Hof ist eben gar nicht für die Öffentlichkeit bestimmt», sagte Peter auf Anfrage. Denn sonst würde die Seele verloren gehen. Der Hof liegt abgelegen, 950 Metern über Meer im Hübeli, eingebettet in die Napflandschaft. Parkplätze direkt beim Haus gibt es nicht. Für Verwandte und enge Freunde hat Peter nun zwei Hausseiten dekoriert, mehr liege nicht mehr drin. Wie es im nächsten Jahr weitergeht, kann der Bauer zum heutigen Zeitpunkt noch nicht sagen.

Seit 12 Jahren verziert Alois Peter jedes Jahr seinen Hof in unzähligen Arbeitsstunden mit viel Liebe zum Detail mit Blumen, Holz, Hasen, Enten, Hühnern und vielem Grün, im Jahr 2009 zusätzlich mit 2500 gefärbten und verzierten Eiern.

René Meier/Zisch