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Hier stehen die 5G-Antennen in Luzern und Umgebung

5G ist nicht gleich 5G. Die adaptiven Antennen, die mittels «Beamforming» gezielt einzelne Geräte mit einer Internetverbindung versorgen, sind im Kanton Luzern noch eine Seltenheit, wie auf unserer Karte ersichtlich ist.

Simon Mathis
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Einzig drei adaptive Antennen gibt es im Kanton Luzern: bei der Emmer Reussegg, bei der Sternmattstrasse in Kriens und auf dem Dach der Universität Luzern. Eine vierte Antenne in Hergiswil (NW) strahlt auf einen Teil der Gemeinde Horw aus, wie der Website von Swisscom zu entnehmen ist.

Auf unserer Grafik eingezeichnet sind nur adaptive Antennen, die Luzern betreffen. Die restlichen 5G-Antennen sind aufgerüstete Sendemasten, welche die Übertragungskapazität erhöhen, aber längere Verzögerungszeiten haben. Bei ihnen wurde «vor allem ein Software-Update» vorgenommen, wie Swisscom auf Anfrage erläutert. Die nichtadaptive Übertragung ist bereits stark verbreitet: Swisscom kann nach eigenen Angaben 90 Prozent der Schweizer Bevölkerung mit 5G versorgen. Auch ein Grossteil des Kantons Luzern ist abgedeckt; im Breitbandatlas des Bundes sind einzig in der Biosphäre Entlebuch noch namhafte Lücken im 5G-Netz zu finden.

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