«HIMMELRICH 3»: Häuser müssen wohl abgerissen werden

Die Stadtluzerner Wohnsiedlung «Himmelrich 3» ist mit einer Sanierung wohl nicht zu retten. Weil die Häuser massiv schief stehen.

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Die Häuser in der Siedlung Himmelrich. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Die Häuser in der Siedlung Himmelrich. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Eigentlich wollte die Allgemeine Baugenossenschaft Luzern (ABL) die Wohnsiedlung «Himmelrich 3» komplett sanieren. Wie sich herausstellte, sind die Häuser im Gebiet Heimatweg und Claridenstrasse jedoch in einem so schlechten Zustand, dass eine Sanierung wohl nicht in Frage kommt, wie «Blick am Abend» meldet.

Das Hauptproblem der betroffenen Siedlung aus den Jahren 1931 bis 1934 ist laut ABL-Geschäftsleiter Bruno Koch deren ausgeprägte Schieflage. «Als wir vor vielen Jahren darunter Autoeinstellhallen bauten, hat sich der Boden abgesenkt, und die zwei Häuserzeilen sind um rund 25 Zentimeter gekippt», erklärt Koch. Eine Gefahr bestehe für die Bewohner nicht. Doch die Schieflage sei so ausgeprägt, dass sie mit einer Sanierung nicht behoben werden könne. Betroffen sind laut dem ABL-Geschäftsleiter 240 Wohnungen und schätzungsweise 500 Mieter. Mit einem Neubau soll im Jahr 2014 begonnen werden, die ABL rechnet mit einem Investitionsvolumen von rund 100 Mio. Franken.

Susanne Balli

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.