Hirschpark ist finanziell gerettet

Gute Nachrichten für die Luzerner Hirsche: Sie dürfen während der kommenden fünf Jahre im Friedental bleiben. Dank Spenden.

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Blicke im Luzerner Hirschpark, der breite Unterstützung erfährt. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Blicke im Luzerner Hirschpark, der breite Unterstützung erfährt. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Drei grosse Gönner ziehen den Luzerner Hirschpark aus der Finanzmisere. Sie spenden dem Park mehrere zehntausend Franken. Mit diesem Geld und zahlreichen weiteren Spendenbeiträgen ist nun das Weiterbestehen des Luzerner Hirschparks gesichert.

Stadt lehnt Unterstützung ab

Damit ist dem langen Ungewissen ein Ende gesetzt. Ab 2007 hat nämlich die Stadt ihre jährlichen Zahlungen an den Hirschpark in Höhe von 20'000 Franken eingestellt. Ende 2011 nahm das Kinderparlament jedoch einen Anlauf und forderte in einem Postulat, die Stadt solle diese Zahlungen wieder aufnehmen. Der Grosse Stadtrat entschied sich jedoch dagegen, weil der Hirschpark nicht zu den Kernaufgaben der Stadt gehöre. Der Trägerverein Freunde des Hirschparks überlegte sich diesen Sommer sogar, den Park per Ende Jahr aus finanziellen Gründen zu schliessen. Der Grossteil der Hirsche hätte geschossen werden müssen. Bei jährlichen Betriebskosten von 60'000 Franken fehlte dem Verein vor der Zusage der Gönner ein Drittel der nötigen Gelder.

Nun, da die Finanzierung des städtischen Naherholungsgebiets gesichert ist, lenkt auch die Stadt ein. Bis Ende Jahr soll nämlich eine Nutzungsvereinbarung über fünf Jahre vertraglich unter Dach und Fach sein. Die Stadt hat dem Trägerverein ausserdem die Möglichkeit einer Verlängerung um weitere fünf Jahre zugesichert.

Aleksandra Mladenovic

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