HITZE: Nun droht ein Feuerverbot

Wegen Trockenheit überlegen sich verschiedene Kantone ein Feuerverbot. Der Kanton Luzern entscheidet am Montag, ob am Nationalfeiertag Feuerwerke steigen.

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Ob solche Höhenfeuer nächste Woche im Kanton Luzern möglich sind, ist derzeit noch ungewiss. (Bild: Keystone/Arno Balzarini)

Ob solche Höhenfeuer nächste Woche im Kanton Luzern möglich sind, ist derzeit noch ungewiss. (Bild: Keystone/Arno Balzarini)

rt. Die Hitze in den vergangenen Tage hat zu Trockenheit und Dürre geführt. Aus diesem Grund planen verschiedene Kantone ein Feuerverbot, falls es am Wochenende nicht genug regnet. Dann müssten die Feiern zum Nationalfeiertag ohne Feuer und Feuerwerk durchgeführt werden. «Denn mit einem Feuerverbot könnte auch ein Verbot für Feuerwerke ausgesprochen werden», erklärt Dölf Käppeli, Direktor der Gebäudeversicherung Luzern. Er ergänzt: «Es macht Sinn, wenn bei einem Feuerverbot auch das Abfeuern von Feuerwerkskörper verboten wird. Denn eine Rakete, die im Wald unkontrolliert gezündet wird, kann sehr gefährlich sein.» Zudem komme es durch Feuerwerkskörper oft zu teuren Schäden an Gebäuden.

Kantone entscheiden individuell

Allfällige Feuerverbote fallen in die Zuständigkeit der Kantone. Im Kanton Luzern analysieren die Dienststelle Landwirtschaft und Wald sowie die Gebäudeversicherung Luzern am Montag die Lage und entscheiden, ob ein Feuer- beziehungsweise ein Feuerwerksverbot notwendig sind. «Im Mittelland gab es in den vergangenen Tagen extrem wenig Niederschläge», sagt Silvio Covi, Fachleiter Schutzwald beim der kantonalen Dienststelle Landwirtschaft und Wald. Es sei erst nach dem Wochenende möglich, die Lage für die nächste Woche zu beurteilen.

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