Hitzkircher Veloweg wird zur Knacknuss

Seit Jahren wird über den Radweg zwischen Richensee und Retschwil diskutiert. Kein Wunder. Die Sache ist verzwickt.

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Der Radweg zwischen Retschwil und Richenseen kann bei Regen nur schlcht befahren werden. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)

Der Radweg zwischen Retschwil und Richenseen kann bei Regen nur schlcht befahren werden. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)

Der Radweg zwischen Retschwil und Richensee ist alles andere als optimal. Auf einem langen Abschnitt besteht er aus einem Kiesweg entlang der Strasse, der bei Regen nur schwer befahrbar ist. Die Radfahrer, unter ihnen Schüler, die den Weg täglich befahren, weichen dann auf die enge, schnell befahrene Strasse aus.

Mit einer Asphaltierung ist das Problem nicht zu lösen, wie sich nach der öffentlichen Auflage dieses Vorhabens durch die Gemeinde Hitzkirch zeigte: Die Abteilung Natur und Landschaft der Dienststelle Landwirtschaft und Wald legte Einspruch dagegen ein, weil wegen der eidgenössischen Moorschutzbestimmungen und der Verordnung zum Schutz des Baldegger- und des Hallwilersees und ihrer Ufer kein mit Hartbelag befestigter Weg durch dieses Gebiet führen darf.

Verhandlungen mit der Dienststelle führten zu keinem Ergebnis, so Cornelius Müller, Hitzkirchs Ressortleiter Infrastruktur. Seither sei es ruhig um das Gesuch, das seit Oktober beim Kanton liegt. Sollte das Bau-, Umwelt und Wirtschaftsdepartement zum Schluss kommen, dass die Sicherheit der Schüler höher zu gewichten ist als der Schutz der Moorlandschaft, sind damit noch nicht alle Vorbehalte gegen eine Asphaltierung vom Tisch: Denn der gekieste Veloweg dient auch als offizieller Wanderweg und ist entsprechend ausgeschildert. Während die Radfahrer auf eine Asphaltierung drängen, stellt sich der Verein Luzerner Wanderwege dagegen.

Regula Bättig

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.