HOCHDORF: Auch Badegäste spüren die Finanznot

Die Bevölkerung sagte Nein zu einer Steuererhöhung. Das Resultat: tiefrote Zahlen. Im Herbst wird die Erhöhung erneut Thema.

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Die Gemeinde Hochdorf ist in finanziellen Schwierigkeiten und musste unter anderem die Preise für das Seebad erhöhen. (Bild: Pius Amrein  / Neue LZ)

Die Gemeinde Hochdorf ist in finanziellen Schwierigkeiten und musste unter anderem die Preise für das Seebad erhöhen. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

io. Hochdorf ist bei weitem nicht die einzige Gemeinde des Kantons Luzern, die sich in finanzieller Schieflage befindet. Allerdings klafft in Hochdorfs Rechnung mittlerweile ein Loch von 1,67 Millionen Franken – so hoch war das Defizit 2012. Allerdings kommt im Fall Hochdorfs noch eine weitere Komponente hinzu: Im Herbst 2011 lehnte die Bevölkerung eine Steuererhöhung von 0,05 Einheiten (von 1,9 auf 1,95) an der Urne klar ab. Zwei Jahre später gilt noch immer derselbe Steuerfuss. Die logische Konsequenz: Die Gemeinde wird im kommenden Herbst erneut über eine Steuererhöhung befinden müssen.

Im Frühjahr 2012 präsentierte der Gemeinderat ein Massnahmenpaket. Darin sind rund 80 Punkte aufgelistet, bei denen die Gemeinde über vier Jahre hinweg sparen will – das reicht von «keine Stellvertretungen bei einer Krankheit einer Lehrperson bis zu 1 Woche» bis hin zu «Verzicht auf die 1.–August-Feier». Letztere kostete die Gemeinde zuvor 7500 Franken. Auch die Badi­gebühren stiegen an: Das Jahresabo für Erwachsene wurde von 60 auf 75 Franken erhöht. Nun will man, über den Verein Luzerner Gemeinden, auch beim Kanton vorstellig werden.

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