HOCHDORF: Gesundheitszentrum auf Braui-Areal

Das Gesundheitszentrum Seetal in Hochdorf wird wegen der zentralen Lage auf dem Braui-Areal gebaut. Ab Frühling 2011 beginnen die Arbeiten.

Drucken
Teilen
Hier auf dem Braui-Areal wird das neue Gesundheitszentrum gebaut. (Bild pd)

Hier auf dem Braui-Areal wird das neue Gesundheitszentrum gebaut. (Bild pd)

Mit dem Gesundheitszentrum Seetal in Hochdorf geht es vorwärts. Im März 2010 haben die Krankenkasse Concordia und das Luzerner Kantonsspital die Gesundheitszentrum Zentralschweiz AG gegründet. Deren Ziel ist die Realisierung und die Führung eines Gesundheitszentrums in Hochdorf, um so die ärztliche Grund- und Notfallversorgung langfristig sicherzustellen. Für den Betrieb ist die Sanacare zuständig, die bereits 14 Gesundheitspraxen in der Schweiz führt.

Zentrale Lage war ausschlaggebend
Nach der Bildung der Trägerschaft im Frühling folgt jetzt der Standortentscheid. Die Gesundheitszentrum Zentralschweiz AG hat die Vor- und Nachteile der beiden Standorte Braui und Hohenrainstrasse geprüft und abgewogen. Dabei stellte sie fest, dass es sich um zwei valable Standorte handelt. Den Ausschlag zugunsten des Areals Braui gaben schliesslich:

  • grössere Mietfläche pro Etage
  • zentrale Lage mit unmittelbarem Anschluss an den öffentlichen Verkehr
  • im Rahmen der geplanten Neugestaltung des Dorfzentrums ist die öffentliche Nutzung mit einem Gesundheitszentrum erwünscht
  • Das Brauiland ist verfügbar, die Planung kann sofort beginnen, beim Standort Hohenrainstrasse steht noch eine Volksabstimmung über den Landverkauf an

Die Gesundheitszentrum Zentralschweiz AG wird jetzt zusammen mit dem Bauinvestor die Projektausarbeitung und Verhandlungen mit möglichen Partnern an die Hand nehmen. Im Frühling 2011 ist der Spatenstich und Mitte 2012 die Eröffnung geplant.

Grundversorgung und Spezialisten
Der Kern des Gesundheitszentrums wird eine Gruppenpraxis für die Grundversorgung sein. Dank der Kooperation mit dem Kantonsspital können Spezialisten beigezogen werden und eine unmittelbare Zusammenarbeit für den Notfall sowie die ambulante Nachbehandlung in der Region ist möglich.

pd/bep