HOCHDORF: Heisse Ideen für hungrige Fasnächtler

Bei klirrender Kälte feierte Hochdorf die Fasnacht. Und die Idee mit dem «Garetten»-Grill.

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Die Menzo Guugger aus Menziken (AG) feuerten die Fasnächtler in Hochdorf an. (Bild Adrian Stähli/Neue LZ)

Die Menzo Guugger aus Menziken (AG) feuerten die Fasnächtler in Hochdorf an. (Bild Adrian Stähli/Neue LZ)

«Wer hat an der Uhr gedreht, ist es wirklich schon so spät?», spielten die Borggeischter aus Rothenburg am Einzug der Guuggen und Wagen am Rüüdige Samschtig in Hochdorf. Und das bereits um 19 Uhr. Ganz so ernst können sie das nicht gemeint haben. Schliesslich dauerte es zu diesem Zeitpunkt noch fünf Stunden bis zu ihrem letzten offiziellen Auftritt im Brauisaal. Und noch einige Stunden mehr, bevor die letzten Fasnächtler den Heimweg antraten.

Bienen, Blumen und Grill
Es war kalt, und die Fasnächtler waren heilfroh, als die drei letzten Sousafone der Guuggenmusig Rossbomele Hofdere ihre Spieler gefunden hatten und das Monsterkonzert auf dem Brauiplatz endlich losgehen konnte. Den ganzen Abend über schunkelten und hüpften Bienen und Blumen, Nonnen und Cowboys ausgelassen.

Rund um den Kreisel standen die originellen Bars von Kleinformationen und Wagenbaugruppen. Die Wagewörger aus Schongau hatten sich etwas ganz Spezielles einfallen lassen. Mit ihrem mobilen «Garetten»-Grill mussten sie nicht darauf warten, bis die Hungrigen zu ihren Bratwürsten kamen, sondern konnten die Würste gleich selbst unter die Leute bringen. Seppi Furrer, der den Grill gebaut hatte, freute sich über den Erfolg ihrer Idee. «Die Würste laufen sehr gut», sagt er. Und eilt wieder davon, um Nachschub zu besorgen.

Monika Wüest