Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

HOCHDORF: Hochkarätige Tipps für Nachwuchs

130 Kinder durften gestern mit Grössen aus der Leichtathletik trainieren. Diese zeigten keine Berührungsängste, dafür umso mehr, wie ihre Sportart zu perfektionieren ist.
Hannes Bucher
Die Weltmeisterin im 3000-Meter-Hindernislauf, Emma Coburn aus den USA, erklärte den Kindern gestern eine Sprintübung. (Bild: Philipp Schmidli (Hochdorf, 22. August 2017))

Die Weltmeisterin im 3000-Meter-Hindernislauf, Emma Coburn aus den USA, erklärte den Kindern gestern eine Sprintübung. (Bild: Philipp Schmidli (Hochdorf, 22. August 2017))

Hannes Bucher

<span style="font-size: 0.9375em;">kanton</span><span style="font-size: 0.9375em;">@luzernerzeitung.ch</span>

Dieser Abend in der Hochdorfer Arena dürfte den rund 130 Kindern und Jugendlichen in Erinnerung bleiben. Sie gehörten zu den Glücklichen, die ausgelost wurden, einen Abend lang mit sportlichen Top-Cracks trainieren zu dürfen. «Jugend trainiert mit Weltklasse Zürich» bietet jeweils im Vorfeld des Zürcher Weltklasse-Meetings, das morgen stattfindet, dem Nachwuchs die Gelegenheit, mit Weltmeistern, Olympiasiegern und Schweizer Leichtathletik-Grössen zu trainieren. Und dann, hoch vom Himmel, im Helikopter, wurden die Sportstars eingeflogen: Weltmeisterin Emma Coburn (3000 Meter Hindernis) aus den USA und der aktuell beste Speerwerfer der Welt, der Deutsche Johannes Vetter. Und auch die Schweizer Spitzenläuferin Fabienne Schlumpf war dabei. Bereits vor Ort war Siebenkämpferin Géraldine Ruckstuhl aus Altbüron. Was braucht es, um im Sport so weit zu kommen? «Spass und Freude», sagte Ruckstuhl. «Ohne das geht es nicht.» Aber auch, sich immer ein Ziel zu setzen und es nicht aus den Augen zu verlieren. 130 gebannte Blicke bezeugten: Die Botschaft kommt an.

Ungezwungen und sympathisch gaben sich auch die anderen drei Sportler. Und als es schliesslich zum Aufwärmen ging, schien der Bann vollends gebrochen. Alles war bestens vorbereitet – je zwei Trainingseinheiten gab es: einmal mit einer Schweizer Athletin, einmal mit einem ausländischen Star. Nein, es wurden keine Speere geworfen, auch wenn Weltmeister Vetter da ist. «Das wäre dann doch zu gefährlich», lachte der Speaker. Dafür flogen die Bälle. Und sowohl der Champion wie auch Ruckstuhl konnten wertvolle Tipps geben, wie der Ball Weite bekommt. Und als Emma Coburn und Fabienne Schlumpf Lauf- respektive Hürdentechnik vordemonstrierten, da spürten die jungen Zuschauer, dass Laufen nicht einfach Laufen ist.

Jil (11) und Noemie Schnarwiler (9) aus Eschenbach waren sich einig: Dieses Training ist noch spannender als der Schulanfang am Montag. Glücklich über die Tipps zur Wurftechnik von Fabienne Ruckstuhl war Jonas Schmid (11) aus Unterägeri. «Auf das Haus zu zielen, das war eine ganz gute Übung – jetzt habe ich mehr Länge.»

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.