HOCHDORF: Kloster Baldegg nimmt Asylsuchende auf

Das Kloster Baldegg stellt ab Ende Jahr dem Kanton Luzuern sein Gästehaus in Baldegg für die Aufnahme von Asylsuchenden zur Verfügung.

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Bild: pd

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Das Gästehaus des Klosters bietet Raum für 15 bis 25 Asylsuchende. Die Caritas Luzern ist im Auftrag des Kantons Luzern für die Betreuung zuständig. Voraussichtlich werden in Baldegg Menschen aus Eritrea und Syrien untergebracht, teilt das Kloster Baldegg mit.

Die Entscheidung über die Anzahl und die Herkunft der künftig in Baldegg lebenden Asylsuchenden trifft die Caritas Luzern in Absprache mit dem Asyl- und Flüchtlingskoordinator des Kantons Luzern gemäss den Rahmenbedingungen, welche durch das Kloster eingebracht werden.

In der einen Hälfte des Gästehauses lebten bis vor kurzem drei in der Seelsorge des Klosters Baldegg tätige Kapuziner. Der andere Teil des Hauses diente der Beherbergung von Gästen der Klosterherberge. Für die Kapuziner wird in den kommenden Wochen klosterintern eine neue Wohnmöglichkeit geschaffen und für die bereits angemeldeten Gäste stehen Zimmer in der Klosterherberge zur Verfügung oder werden alternative Lösungen gesucht.

Hochdorf erfüllt auferlegte Bedingungen

Angesichts der Flüchtlingssituation suchte das Kloster Baldegg nach Lösungen, um seine Mitverantwortung in Kirche und Gesellschaft aktiv wahrzunehmen. Die Baldegger Schwestern freuen sich, auf diese Weise einen konkreten Beitrag zur Bewältigung der Flüchtlingsnot leisten zu können. Mit dem Wohnangebot des Klosters Baldegg kann die Gemeinde Hochdorf die Vorgaben des Kanton Luzerns zur Unterbringung von Flüchtlingen fristgerecht erfüllen.

pd/pz