HOCHDORF: Krippengründerin sitzt in Untersuchungs-Haft

2007 ist in Hochdorf eine neue Krippe eröffnet worden. Jetzt muss sie schliessen – es besteht Verdacht auf Veruntreuung.

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Die Kindertagesstätte Bogi in Hochdorf muss schliessen – wegen Verdachts auf Veruntreuung. (Bild Eveline Bachmann/Neue LZ)

Die Kindertagesstätte Bogi in Hochdorf muss schliessen – wegen Verdachts auf Veruntreuung. (Bild Eveline Bachmann/Neue LZ)

Eine Mutter aus Eschenbach ist aufgebracht: 2007 hat sie ihre Kinder der frisch eröffneten Kindertagesstätte Bogi in Hochdorf anvertraut. Nun muss diese Ende Woche schliessen. Betroffen davon sind rund 50 Kinder. «Das Depot in der Höhe einer Monatsgebühr für meine Kinder müssen wir uns ans Bein streichen», so die Mutter. Dies seien rund 1000 Franken.

Anfang Mai sind die Eltern mittels Brief über die Krippenschliessung informiert worden. Darin heisst es: «Wir müssen Ihnen mitteilen, dass wir aufgrund eines Veruntreuungsverdachtes und mangelnder Solvenz des Vereins unsere Tagesstätte schliessen müssen.»

Recherchen der Neuen Luzerner Zeitung haben nun ergeben, dass die Krippengründerin wegen des Verdachts auf Veruntreuung von Geld in einer Firma mit Sitz im Kanton Zürich in Untersuchungshaft sitzt. Dabei soll es um Vermögensdelikte in der Höhe von über einer Million Franken gehen.

Simone Hinnen

Den ausführlichen Aritkel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.