HOCHDORF: Luzerner CVP nominierte für den Nationalrat

Die CVP des Kantons Luzern nominierte in Hochdorf ihre zehn Kandidaten für die Nationalratswahlen vom 23. Oktober 2011. Von den acht neuen Bewerbern schieden zwei aus.

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Sie schafften es am Dienstagabend als Erste: Leo Müller (links) und Martin Schwegler. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

Sie schafften es am Dienstagabend als Erste: Leo Müller (links) und Martin Schwegler. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

nus. Für die sechs freien Plätze auf der Zehnerliste bewarben sich acht Kandidaten, zwei schieden aus – nämlich die Kantonsräte Adrian Schmassmann aus Eich und Hilmar Gernet aus Schenkon, ehemaliger Generalsekretär der CVP Schweiz.

Nominiert wurden dafür die im Vorfeld favorisierten Politiker: Parteipräsident Martin Schwegler aus Menznau, die Kantonsräte Leo Müller (Ruswil), Andrea Gmür (Luzern) und Pius Zängerle (Adligenswil), der Eschenbacher Josef Wyss sowie die Krienser Einwohnerrätin Kathrin Graber.

Bereits an der letzten Delegiertenversammlung war beschlossen worden, dass die drei Bisherigen Ida Glanzmann (Altishofen), Ruedi Lustenberger (Romoos) und Pius Segmüller (Luzern) die Liste anführen werden, gefolgt von JCVP-Kandidat Daniel Piazza aus Kriens.

Nein zur Ausschaffungsinitiative
Die Delegierten fassten zudem die Parolen zu den Ausschaffungsvorlagen vom 28. November. Die CVP spricht sich klar für den Gegenvorschlag aus, der mit 394 zu 67 Stimmen angenommen wurde. Die Initiative der SVP stiess dagegen auf wenig Gegenliebe. Sie wurde mit 401 zu 60 Stimmen abgelehnt.

nus/bac

Den ausführlichen Artikel zu diesem Thema finden Sie in der «Neuen Luzerner Zeitung» vom 20. Oktober.


Die CVP-Nominationsversammlung im Kulturzentrum Braui in Hochdorf (Bild pd)