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Hochdorfer Ballettschule trifft auf russische Startänzer

Das Russische Nationalballett führt am 11. Dezember im Kulturzentrum Braui den «Nussknacker» auf – erstmals mit Mädchen einer Ballettschule in Hochdorf.
Monika van de Giessen
Die Mädchen der Ballettschule während der Probe zum «Nussknacker» in Emmen, im Fokus ist die 17-jährige Karina Kopp. Das Stück wird am 11. Dezember in Hochdorf aufgeführt. (Bild: Dominik Wunderli, 21. November 2018)

Die Mädchen der Ballettschule während der Probe zum «Nussknacker» in Emmen, im Fokus ist die 17-jährige Karina Kopp. Das Stück wird am 11. Dezember in Hochdorf aufgeführt. (Bild: Dominik Wunderli, 21. November 2018)

«Eins, zwei – rechts herum, links herum – den Fächer bitte nicht zu hoch», so tönte es am Mittwochabend aus dem Trainingssaal, ganz versteckt im Hinterhof eines Möbelhauses in Emmen. Bei unserem Besuch trainierten Schülerinnen der Ballettschule Svetlana Koop aus Hochdorf für ihren grossen Auftritt. Zusammen mit dem russischen Nationalballett werden die Mädchen am 11. Dezember auf der Braui-Bühne in Hochdorf stehen. Die Jüngsten sind 10 Jahre alt, die ältesten 17.

Ballettlehrerin Svetlana Koop stammt aus Sibirien und wohnt seit einigen Monaten in Hochdorf. Seit April dieses Jahres übt sie mit ihren Schülerinnen in Emmen und in Hochdorf klassisches Ballett. Schülerin Chiara-Rowena Amstutz (17) aus Rain ist begeistert: «Wir wollen auch nach dem Projekt weitermachen.»

Nur keinen «Lätsch» machen

Das Balletttanzen stelle einige Anforderungen an die Tänzerinnen, wobei sie persönlich auf Körperhaltung, Körperbeherrschung und Ausstrahlung grossen Wert lege. Immer schön lächeln, nur keinen «Lätsch» machen, lautet ihre Devise. Svetlana Koop unterstreicht diese Aussage «Auch die Synchronität ist sehr wichtig», sagt sie.

Die 17-jährige Karina Koop, eine Nichte der Ballettlehrerin, ist die Erfahrenste im Ensemble. Sie tanzt seit 15 Jahren Ballett und ist in Deutschland bereits drei Mal mit dem russischen Nationalballett aufgetreten.

Die Ballettschule von Svetlane Koop (im Fokus: Sophie Erb) führt den «Nussknacker» mit dem Russischen Nationalballett auf. (Bild: Dominik Wunderli, 21. November 2018)

Die Ballettschule von Svetlane Koop (im Fokus: Sophie Erb) führt den «Nussknacker» mit dem Russischen Nationalballett auf. (Bild: Dominik Wunderli, 21. November 2018)

Ballettunterricht in Ravensburg

Svetlana Koop hat sich im deutschen Ravensburg einen Namen gemacht. Man kennt sie und ihre Produktionen zusammen mit dem russischen Staatsballett. In Ravensburg, wo sie die letzten 17 Jahre wohnte, gibt sie noch heute Ballettunterricht.

Peter Iljitsch Tschaikowskys «Nussknacker» erzählt eine Weihnachtsgeschichte und wird daher oft um die Weihnachtszeit aufgeführt, so auch in Hochdorf. Als Märchenerzählerin Jeannie tritt Marina Beniashvili in Erscheinung.

Hinweis: Kulturzentrum Braui, Hochdorf, 11. Dezember, 19 Uhr. Abonnenten der Luzerner Zeitung erhalten 20 Prozent Rabatt mit dem AboPass auf alle Kategorien. Tickets gegen Vorweisen des AboPasses an den LZ Corner-Verkaufsstellen in Luzern, Stans und Altdorf; im BLS Reisezentrum Schüpfheim und Willisau oder unter www.starticket.ch.

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