Hochhäuser: Die Meinungen sind geteilt

Die Luzerner Bevölkerung wünscht sich nicht nur eine quantitative, sondern vor allem eine qualitativ hochstehende Verdichtung ihrer Stadt. Dies geht aus rund 265 privaten Stellungnahmen hervor.

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Ein Blick auf die Stadt Luzern - im Vordergrund die Museggmauer. (Bild: Archiv Neue LZ)

Ein Blick auf die Stadt Luzern - im Vordergrund die Museggmauer. (Bild: Archiv Neue LZ)

Im Grundsatz werde die Revision mehrheitlich unterstützt, teilte die Stadt Luzern am Montag mit. Der Stadtrat gab die revidierte Bau- und Zonenordnung (BZO) im Herbst 2010 in die Vernehmlassung. Insgesamt gingen 265 Stellungnahmen mit rund 590 Anträgen ein.

Das Spektrum der Beiträge sei sehr breit, heisst es weiter. Vor allem die Reduktion der Planungsinstrumente und die Vereinfachung der Vorschriften seien positiv bewertet worden.

Auch die vorgeschlagene innere Verdichtung, die ein moderates Wachstum in den Bereichen Wohnen und Arbeiten zulässt, fand Zustimmung.

Trotzdem wünscht man sich in Luzern nicht nur eine quantitative, sondern vor allem eine qualitativ hochstehende Verdichtung, die auch quartierverträglich ist. Zudem soll der öffentliche Raum behutsam gestaltet werden.

Der Entwurf der revidierten BZO wurde nun - gestützt auf die Mitwirkungsbeiträge - überarbeitet und angepasst. Von Mitte August bis Mitte September findet die öffentliche Planungsauflage statt. Ab Oktober sollen Einspracheverhandlungen stattfinden, danach wird die BZO dem Stadtparlament vorgelegt. Am Schluss soll das Stimmvolk an der Urne darüber befinden.

sda/ks