Hochschul-Studenten entwickeln Schutzhüllen

Studenten der Hochschule Luzern – Technik und Architektur laden zur Modenschau. Auf dem Catwalk: Schutzhüllen.

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Die von den Studenten der Hochschule Luzern entwickelte Schutzhülle. (Bild: PD)

Die von den Studenten der Hochschule Luzern entwickelte Schutzhülle. (Bild: PD)

Sie sollen Depressionen entgegenwirken, vor Kälte schützen oder wilde Tiere auf Abstand halten: Schutzhüllen, die über 200 Studenten der Hochschule Luzern – Technik und Architektur entwickelt haben. Am Donnerstag präsentieren die 50 Teams ihre Kreationen an einer Modenschau (siehe Hinweis).

Alle Hüllen sind selbsttragende Konstruktionen und bieten Platz für zwei Personen, die sich darin auch fortbewegen können. Selbst Treppen steigen soll möglich sein – kaum zu glauben, wenn man die «Antidepressiva»-Hülle, ein Gebilde aus Schaumstoffschlangen, betrachtet. Ausserdem müssen sämtliche verwendete Materialen wiederverwertbar sein und von den Studenten selbst fachgerecht entsorgt werden. Das sind die wichtigsten Kriterien, die Urs Rieder, Leiter der Abteilung Gebäudetechnik, seinen Erstsemester-Studenten der Architektur, Innenarchitektur, Bautechnik und Gebäudetechnik für das Projekt auferlegt hat.

Ziel des Projektes ist es, die Studenten auf spielerische Art und Weise an das Thema Gebäudehülle heranzuführen. «Auch eine Fassade sei eine Art «zweite Haut», erklärt Rieder.

Alexander von Dämiken

HINWEIS
Die öffentliche Modenschau findet am Donnerstag von 16 bis 18 Uhr im «Vasco da Gama» (Frigorex-Areal) in Luzern statt.

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