Hochschule forscht an Universal-Vernetzung

In Zukunft soll das Internet nicht mehr nur Menschen miteinander vernetzen, sondern auch alle Dinge dieser Welt. Das ist die Idee eines 15-Millionen-Euro-Forschungsprojekts der EU, an dem auch die Hochschule Luzern beteiligt ist.

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Alexander Klapproth, Leiter vom iHomeLab. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Alexander Klapproth, Leiter vom iHomeLab. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Das Projekt mit dem Namen «BUTLER» wird nächste Woche mit einem Anlass in Horw lanciert, wie das iHomeLab der Hochschule Luzern am Donnerstag mitteilte. Die umfassende Vernetzung solle völlig neue Dienste und Möglichkeiten schaffen, die das Leben komfortabler und sicherer machten. Beim Projekt ist neben der Hochschule Luzern auch die Swisscom beteiligt.

So könnte «BUTLER» etwa erkennen, ob jemand gerade arbeitet, einkauft oder unterwegs ist, und situativ Vorschläge unterbreiten, um dem Menschen zu helfen oder für mehr Sicherheit oder Energieeffizienz zu sorgen. Zuerst müssen die Forscher aber nachweisen, dass das technisch machbar ist und die Privatsphäre geschützt werden kann.

An dem Projekt sind neben dem iHomeLab und Swisscom 17 andere Forschungspartner aus ganz Europa beteiligt. Es verfügt über ein Budget von 15,6 Millionen Euro und dauert drei Jahre.

sda/bep