HOCHSCHULE: «Limite behindert Entwicklung der Uni»

Maximal 2600 Studierende darf die Uni Luzern bis 2012 zählen. So will es die Politik. Doch diese Obergrenze schränke die Uni zu stark ein, sagt der Rektor.

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Studenten beim Besuch einer Vorlesung an der Uni Luzern. (Chris Iseli/Neue LZ)

Studenten beim Besuch einer Vorlesung an der Uni Luzern. (Chris Iseli/Neue LZ)

Die Politik hat der Universität Luzern vor drei Jahren einen Deckel aufgesetzt: Bis 2012 sollen maximal 2600 Personen in Luzern studieren. Das Parlament fürchtete damals, die Kosten für die Universität könnten aus dem Ruder laufen. Inzwischen haben sich die Vorzeichen geändert: Die Uni ist attraktiver, als damals erwartet. Zurzeit studieren knapp 2100 Personen. Rudolf Stichweh, Rektor der Universität Luzern, sagt, die Limite werde «selbstverständlich akzeptiert. Sie behindert aber die Entwicklung der Universität.»

Stichweh wünscht sich deshalb, die Grenze möge fallen, oder zumindest soll für die Zeit nach 2012 keine neue fixiert werden. Zum Beispiel, wenn in Zukunft ein Fach mehr Zuspruch erhalten sollte als erwartet. Das Wachstum sei auch wirtschaftlich vorteilhaft, argumentiert Stichweh.

Karin Winistörfer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.