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Hochschule Luzern beschafft sich
Röntgen-Tomografen

Die Hochschule Luzern kauft sich für eine halbe Million Franken ein Gerät für die Materialforschung.
Alexander von Däniken
Der Tomograf wird vor allem an der Hochschule Luzern in Horw zum Einsatz kommen. (Bild: Dominik Wunderli)

Der Tomograf wird vor allem an der Hochschule Luzern in Horw zum Einsatz kommen. (Bild: Dominik Wunderli)

Patienten und Ärzten dürfte der Röntgen-Computertomograf bekannt sein. Ein solches Gerät wird sich nun auch die Hochschule Luzern beschaffen. Der Zuschlag ist im aktuellen Kantonsblatt publiziert. Preis: 557'000 Franken.

Martin Zimmermann, Mediensprecher der Hochschule, klärt auf Anfrage auf: «Bei dem Gerät handelt es sich um einen industriellen und nicht um einen medizinischen Röntgen-Computertomografen.» Das Gerät verfüge über eine viel höhere Auflösung als die medizinische Variante.

Für Fehlersuche und Materialforschung

Der Tomograf soll in der Forschung zum Einsatz kommen, insbesondere am Departement Technik und Architektur, das auf Gebäude- und Energieforschung spezialisiert ist. Zimmermann nennt einige Anwendungsbeispiele: Elektronikteile können auf Fehler untersucht, komplexe Objekte dreidimensional erfasst, Baumaterial auf Schäden untersucht und bessere Materialien für die Energiespeicherung gefunden werden.

Mit dem Zuschlag an die Diondo GmbH aus Deutschland stärkt die Hochschule also ihren Forschungsauftrag. Die Zielgrösse von 20 Prozent des Gesamtumsatzes hat die Hochschule letztes Jahr «gut erreicht», wie Zimmermann erklärt. Knapp 51 Millionen Franken machten Forschung und Entwicklung 2018 aus, davon stammte mit 26 Millionen der grösste Teil aus dem Departement Technik und Architektur.

Die beauftragte Firma hat jahrzehntelange Erfahrung in der Entwicklung von industriellen Röntgen-Tomografen und bietet aus Modulen zusammenstellbare Systeme an. Durch verschiedene Firmenübernahmen waren die deutschen Entwickler zeitweise in Schweizer Hand: 2007 wurde die Muttergesellschaft von der Ostschweizer Comet Holding AG übernommen. Sechs Jahre später wurde die Diondo GmbH jedoch aus der Muttergesellschaft herausgenommen.

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