Hochschule Luzern entwickelt neue Fassade

Zwar wird beim Häuserbau heute oft auf Backstein gesetzt - aber mit viel Isolationsmaterial. Forscher der Hochschule Luzern haben nun eine Backsteinfassade entwickelt, welche die Feuchtigkeit besser von drinnen nach draussen leitet.

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Die neu entwickelte Fassade (Bild: Keller AG Ziegeleien)

Die neu entwickelte Fassade (Bild: Keller AG Ziegeleien)

(avd) Forscher der Hochschule Luzern haben ein neuartiges Fassadensystem entwickelt. Es besteht fast ausschliesslich aus Backstein, wie die Hochschule mitteilt. Zwar werden Backsteine schon heute eingesetzt. Aber zwischen Aussenputz und Mauerwerk werde oft eine breite Isolationsschicht eingesetzt. Das führe im Innenbereich zu einem schlechten Klima.

Das neu entwickelte Fassadensystem besteht aus einer dünnen Innenschicht aus hartem Backstein, einer Fuge in der Mitte und einer äusseren Schicht aus weichen Backsteinen. Innen und aussen wird die Fassade normal verputzt. Versuche haben laut der Hochschule gezeigt, dass bei einem Erdbeben grössere horizontale Schubkräfte aufgenommen werden als bei herkömmlichen Mauern.