HOCHSCHULE LUZERN: Ex-Bundeskanzlerin als Interims-Präsidentin?

Auf das kommende Studienjahr tritt der Präsident des Luzerner Fachhochschulrats zurück. Annemarie Huber-Hotz wird als interimistische Präsidentin vorgeschlagen.

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Annemarie Huber-Hotz. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Annemarie Huber-Hotz. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Der Fachhochschulrat schlägt seiner vorgesetzten Stelle, dem Konkordatsrat, Annemarie Huber-Hotz als interimistische Präsidentin vor. Huber-Hotz, die von 2000 bis 2007 das Amt der Bundeskanzlerin inne hatte, gehört dem Fachhochschulrat seit rund zwei Jahren an, wie es in einer Medienmitteilung heisst.

Nicht nur, was die Fragen des dynamischen Wachstums und der Infrastruktur betreffe, stünden die Hochschule Luzern und ihre Trägerschaft vor wichtigen Weichenstellungen: Anfang 2010 gehen die neuen Rechtsgrundlagen in die kantonalen Parlamente zur Beratung. Nach Andreas Lauterburgs Rücktritt soll mit Huber-Hotz die eingeschlagene Strategie fortgeführt werden.

Andreas Lauterburg präsidierte das strategische Organ der Hochschule Luzern, den Fachhochschulrat, während rund zehn Jahren. In Lauterburgs Zeit entwickelte sich die Hochschule zu einer Bildungsinstitution mit überregionaler Ausstrahlung, wie es weiter heisst. Im Weiteren hat der Fachhochschulrat beschlossen, die Zusammenarbeit mit dem Konkordatsrat weiter zu vertiefen.

scd