Kanton Schwyz stellt Konzept vor: Hochschule Luzern schafft Lernwelten für geflüchtete Kinder

Asylsuchende Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Bildung. Forschende der Hochschule Luzern (HSLU) haben nun für sie ein neues Konzept entwickelt. Die persönliche Entwicklung der jungen Asylsuchenden soll so gefördert werden.

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(stp) Modulare Lernwelten für geflüchtete Kinder und Jugendliche: Dieses Konzept stellte das Amt für Migration des Kantons Schwyz am Tag der offenen Tür im Durchgangszentrum Biberhof vor. Wie aus einer Meldung der Hochschule Luzern am Dienstag hervorgeht, haben das Konzept HSLU-Forschende erstellt.

In Zentren für Asylsuchende treffen Kinder und Jugendliche verschiedener Altersstufen aufeinander. Damit sie sich in der Schweiz persönlich entwickeln können, sind sie auf eine entsprechende Schulbildung angewiesen. Die Verantwortung dafür liegt bei den Kantonen, welche die Durchgangszentren betreiben.

Gemäss HSLU-Mitteilung fehlt es jedoch vielerorts an geeigneten Räumlichkeiten für den Unterricht. Mit dem Projekt «Cities, Refugees & Kids – modulare Lernwelten für geflüchtete Kinder» geht die HSLU nun neue Wege: Sie schafft in den Asyl- und Durchgangszentren neue Lern- und Spielräume. Dadurch würden zudem kindergerechte Spielräume und Rückzugsmöglichkeiten eingerichtet. Das Pilotprojekt soll laut Meldung schweizweit und im angrenzenden Ausland kopiert werden.

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